Prominente helfen CARE
Jess Lange: "Ich unterstütze CARE weil es mir als KI.KA-Moderatorin wichtig ist, dass Kinder und Jugendliche auf der ganzen Welt ihre Träume verwirklichen können, ausreichend zu Essen haben, in die Schule gehen und mit ihren Eltern in Frieden leben können - all dies wünsche ich mir, besonders auch für meine Heimat Ecuador. CARE hilft Kindern und Familien in den ärmsten Ländern der Welt. Hilf mit, gemeinsam können wir viel bewegen. I CARE – und Du?"
Berühmt, gefragt – und engagiert: Diese Leute sind auf dem roten Teppich zu Hause und verwenden trotzdem ihre Freizeit dafür, CARE zu unterstützen, oder helfen als Spender. Klickt Euch durch die Bildergalerie und findet heraus, welche Promis und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens für CARE stehen! http://www.care.de/fotogalerie-prominente-helfen.html
Was Jess Lange zu Ihrem Engagement für CARE noch sagt, seht Ihr auf unserer Facebook-Fanpage: https://www.facebook.com/CAREDL?sk=wall
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CARE unter den Top Ten internationaler Nichtregierungsorganisationen
Liebe CARE-Freunde,
der internationale Verbund von CARE wurde vom Magazin „The Global Journal“ auf Platz sieben der weltweit einhundert besten Nichtregierungsorganisationen gekürt.

„Diese Auszeichnung ist ein großes Lob für all unsere über 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, freut sich Karin Kortmann, stellvertretende Generalsekretärin von CARE Deutschland-Luxemburg. „CARE steht für Hilfe aus einer Hand. Wir sind meistens schon vor Ort, wenn Krisen und Katastrophen ausbrechen.“ So könne man zunächst schnell Nothilfe leisten, würde dann aber weiterhin vor Ort bleiben, um die Ursachen der Armut in Zusammenarbeit mit den Gemeinden zu bekämpfen, betont Kortmann.
In der Begründung des „Global Journal“ für die hervorragende Platzierung von CARE wird vor allem die weltweite Verankerung der Hilfsorganisation und ihre über 65-jährige Expertise in der Nothilfe und Armutsbekämpfung herausgestellt. CARE würde Projekte nicht schablonenhaft auf verschiedene Länder übertragen, sondern nutze lokales Wissen, um die Wurzeln von Armut zu bekämpfen. Über 95 Prozent der Mitarbeiter von CARE sind einheimische Kräfte, die langfristig vor Ort tätig sind und die Gemeinden dabei schulen, sich selbst zu versorgen.
CARE setzt sich mit mehr als 11.000 Mitarbeitern in über 80 Ländern gegen Not, Armut und Ausgrenzung ein. Zu den CARE-Mitgliedern zählt auch CARE Deutschland-Luxemburg mit Hauptsitz in Bonn. Im vergangenen Jahr hat CARE weltweit 1.015 Projekte umgesetzt und damit mehr als 122 Millionen Menschen erreicht.
Die komplette Liste der Rankings von „The Global Journal“ findet sich HIER!
Herzliche Grüße
Euer CARE-Team
PS: Wusstet Ihr schon, dass das neue Parfüm von DKNY Pure Frauen in Afrika eine Zukunft gibt!? Nicht nur das, es unterstützt auch das CARE-Projekt „Access Afrika“! Ab Mitte Februar gibt’s DKNY Pure Verbena im Handel. Hier erfahrt Ihr MEHR!
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Äthiopien: Kraft für neue Träume
Ame Ibro hat einen Traum. Es ist ein Traum, dessen Verwirklichung er in den vergangenen drei Jahren einen großen Schritt näher gekommen ist. Er möchte seiner Familie und der Dorfgemeinschaft den Luxus von sauberem Wasser und fließendem Strom ermöglichen.
Der äthiopische Farmer lebt mit seiner Ehefrau und den fünf gemeinsamen Kindern in der Provinz West Hararghe. In diesem Teil des Landes fällt selten Regen und die Bewohner haben seit Jahren mit anhaltenden Dürreperioden zu kämpfen.
Drei Jahre ist es her, dass CARE erstmals in Ames Heimat im kleinen Dorf Medichro über die Möglichkeiten des Product Safety Net Programms aufklärte. Seit dieser Zeit ist er nicht nur einer Gruppe zur Produktion von Saatgut sondern auch einer Kleinspargruppe beigetreten. Jede Woche stellen Ame und die anderen Mitglieder zehn Birr – das sind umgerechnet 40 Cent - für ihre Gruppe bereit. Damit können sie etwa Maßnahmen zur Steigerung ihres Ernteeinkommens finanzieren, das sie später samt Zinsen zurückzahlen. Jedes Mitglied der Gruppe stellt zusätzlich auch Saatgut bereit, welches in der nächsten Saatzeit ebenfalls gegen Zinsen verliehen werden kann.
Sein Engagement in der Gruppe hat zu einem beträchtlichen Anstieg seiner Einkünfte geführt. Heute, so scheint es, ist eine sichere Zukunft für seine Familie kein unerreichbarer Traum mehr. Ame liegt es sehr am Herzen, dass die gesamte Gemeinde von den Vorteilen der Projekte profitiert. Er hat eine große Vision für ihre gemeinsame Zukunft. Mit seiner Spargruppe will er dem Dorf dauerhaften Zugang zu Elektrizität verschaffen. Außerdem setzen sie sich für eine bessere Wasserversorgung ein. „All diesen Fortschritt kann ich nur bewirken, weil CARE mir das nötige Fachwissen dazu vermittelt hat. Das Projekt hat all unsere Erwartungen übertroffen. Jetzt ist es unsere Pflicht, genau so weiterzumachen, um noch mehr zu erreichen.“
Hier könnt Ihr mehr über das Projekt erfahren!
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Haiti: "Gemeinsam kleine Schritte gehen"
Liebe CARE-Fans, wisst Ihr noch wo Ihr am 12.01.2010 wart, als morgens die ersten schrecklichen Nachrichten aus Haiti kamen?Heute jährt sich das Erdbeben in Haiti zum 2. Mal und immer noch steht der Karibikstaat weiterhin vor großen Herausforderungen beim Wiederaufbau. „Auch zwei Jahre nach der Katastrophe kann von Normalität nicht die Rede sein. Haiti steht erst am Anfang eines langen Weges“, berichtet CARE-Länderdirektor Beat Rohr aus Port-au-Prince.
Unmittelbar nach dem Erdbeben lieferte CARE Nahrung, Wasser, Unterkünfte und andere Hilfsgüter an 290.000 Menschen in den besonders schwer betroffenen Gebieten um Léogâne und Carrefour. Inzwischen hat CARE mehr als 2.500 Übergangshäuser für insgesamt 13.400 Menschen gebaut und 2.500 Toiletten und Duschen errichtet. Die Versorgung mit lebenswichtigen Hilfsgütern dauert an, im vergangenen Jahr wurden die Programme aber Schritt für Schritt von der Nothilfe zum Wiederaufbau überführt.
So arbeitet CARE mit 5.000 Haushalten in Carrefour, um die Infrastruktur wiederherzustellen sowie Bildung, Sicherheit und Einkommensperspektiven zu verbessern. Außerdem hat CARE Gemeindezentren errichtet, in denen sich Frauen in einem sicheren Umfeld über Gewalt, sexuelle Gesundheit und andere Themen austauschen können. Im letzten Jahr wurde auch ein Kleinsparprogramm in den Erdbebengebieten Haitis eingeführt, mit dem CARE seit seiner Einführung 1991 weltweit nachhaltige Erfolge bei der Armutsbekämpfung verzeichnen konnte.
Danke für Eure Hilfe, mit der CARE bereits viele Familien in Haiti beim Wiederaufbau ihrer Lebensgrundlage unterstützen konnte – für eine Zukunft außerhalb der Flüchtlingscamps! Doch wir stehen immer noch am Anfang eines langen Weges des Wiederaufbaus. Daher brauchen wir weiterhin Eure Unterstützung: https://spenden.care.de/care/?show=projects&lang=de
Herzliche Grüße,
Euer CARE-Team
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Schickt Hoffnung nach Ostafrika - mit Eurer Weihnachtsspende!
Liebe CARE-Freunde,
was braucht man, um die nächsten 21 Tage zu überleben, wenn man alles verloren hat?Wasser, Nahrung, ein Dach über dem Kopf, Hausrat, Seife…Am Horn von Afrika leiden die Menschen noch immer unter einer Dürre, wie sie die Region seit 60 Jahren nicht erlebt hat. Zuerst sterben die Tiere. Die Bauern- und Hirtenfrauen nehmen ihre Kinder bei der Hand und marschieren los. Nicht alle erreichen das rettende Lager in Dadaab, im Nordosten Kenias. Mit mittlerweile fast 500.000 Bewohnern ist es völlig überlastet. Unsere Helfer vor Ort gehen an ihre Grenzen, um möglichst viele Menschen zu retten. „Sogar die Flüchtlinge, die hier schon länger leben, helfen mit, die Neuankömmlinge zu versorgen“, berichtet Kollege Michael Adams, der die Arbeit vor Ort leitet. „Manche verteilen Kleider und Schuhe am Aufnahmezelt, um die Arbeit der Hilfsorganisationen zu unterstützen. Es rührt mich sehr, das zu sehen.“Um eine Zukunft für die Flüchtlinge aufzubauen, unterhält CARE auch Schulen und Ausbildungsprojekte in Dadaab. Ganz in der Nähe des Flüchtlingslagers entstand die „Galbet Farm“. Hier bildet CARE die auf Viehzucht spezialisierten Bauern in weiteren Bereichen der Landwirtschaft aus. Maka Kassim ist eine dieser Menschen. Nach einer schweren Dürre starb ihre Herde und sie stand vor dem Nichts. „Ich dachte, ich muss etwas machen, um meine Familie zu ernähren“, sagt sie. Und zog auf die Galbet Farm. Heute baut Maka Futter für die Tiere, Bananen, Tomaten und Mangos an. Inzwischen kann sie nicht nur ihre Familie mit sechs Kindern ernähren, sondern auch einen Überschuss auf dem Markt in Garissa verkaufen. Mit dem neuen Wissen lernen Menschen wie Maka, sich auf Dürrezeiten einzustellen. Und somit aus eigener Kraft ihre Existenz zu sichern.Liebe CARE-Freunde, unterstützt uns bei der Hilfe für die Opfer der großen Dürre am Horn von Afrika! Schickt zu Weihnachten Hoffnung in die Welt – Mit Eurer Weihnachtsspende für CARE! Wir wünschen Euch schöne Weihnachtstage,Euer CARE-TeamPS: Nur noch 2 Tage bis Weihnachten und es fehlen noch die ein oder anderen Geschenke? Stöbert doch mal durch unseren CARE-Spendenshop. Ob Ziege, Baumsetzling oder Überlebenspaket, für jeden Geldbeutel ist ein passendes Geschenk dabei. Nutzt auch die Gelegenheit, um noch schnell Weihnachtsgrüße zu verschicken! Die CARE-Weihnachts-eCard gibt’s heute zum Download in unserem Adventskalender!
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Weihnachtliche Stimmung und das CARE-Jahr 2011
Liebe CARE-Freunde,
In unserem diesjährigen Adventskalender ziehen wir aus dem CARE-Jahr 2011 Bilanz. Du erinnerst dich sicherlich noch an die schrecklichen Bilder der Dürre am Horn von Afrika. Am 20. Juli reagierten die Vereinten Nationen auf die sich bereits lange abzeichnende Krise in Ostafrika und erklärten die Situation im Süden Somalias offiziell zur Hungersnot. Die Hälfte der Bevölkerung des Landes leidet Hunger und ist dringend auf Hilfe angewiesen. Auch Äthiopien und Kenia sind betroffen. Insgesamt ringen elf Millionen Menschen um das Überleben. Shangara floh. Hilfe fand sie bei CARE im Flüchtlingslager Dadaab in Kenia. „Ich glaube ich bin zwanzig, genau weiß ich es nicht“, erzählt Shangara. „Ich habe vier Kinder. Die Älteste ist sechs Jahre alt, der Jüngste sechs Monate, zwei von ihnen sind krank. Nachdem wir über eine Woche nichts zu essen für uns hatten, sagte mein Mann, wenn wir jetzt nicht gingen, würden wir sterben. Ich kann mich nicht erinnern, wann es in Somalia das letzte Mal so heiß, so trocken gewesen ist. Jetzt warte ich auf unsere Registrierung und auf einen Arzt für die Kinder.“ In den Flüchtlingslagern von Dadaab arbeiten 290 CARE-Mitarbeiter gemeinsam mit 2.200 Helfern unter Hochdruck, um ankommende Flüchtlinge wie Shangara und ihre vier Kinder zu versorgen. Bis zu 1.200 Flüchtlinge erreichen täglich die Lager. CARE ist im Lager für die Versorgung der 500.000 Flüchtlinge mit Wasser und Nahrung verantwortlich und organisiert den Schulunterricht für derzeit 15.000 Mädchen und Jungen. Mach auch du mir bei unserem diesjährigen Adventskalender und gewinne heute ein Jahresabonnement der Zeitschrift „freundin DONNA“, dem Magazin für erwachsene, anspruchsvolle Frauen.
Herzliche Grüße,
dein CARE-Team
P.S. Hast du so kurz vor Weihnachten noch immer keine Geschenkidee? Schau in unserem CARE-Spendenshop vorbei und schenke ein gutes Gefühl!
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Ein tierisches Vergnügen - Schenken mit Augenzwinkern
Schon der 8. Dezember und Ihr habt noch keine Geschenke? Kein Problem. Warum macht Ihr Euren Freunden nicht einfach eine tierische Freude? Mit einer Ziege, einer Sau mit Ferkeln oder einer Milchkuh? Keine Sorge, Ihr braucht beim Transport nicht um den Rücksitz Eures Autos zu bangen. Wir wissen etwas Besseres: den CARE Spendenshop.Hier stehen viele tierische Geschenkideen für Euch bereit. Eine Ziege zum Beispiel, die einer Familie in Not Milch und die Basis für eine bessere Existenz gibt, kostet 30 Euro. Wie es funktioniert? Ganz einfach: Ihr spendet für die Ziege, wir kaufen sie ein und geben sie an eine Not leidende Familie in einem unserer weltweiten Projekte – dort, wo Ziegenhaltung ökonomisch und ökologisch sinnvoll ist. Für Euch stellen wir als Download eine Geschenkurkunde bereit. Den Text bestimmt Ihr. Damit der Beschenkte weiß, dass in seinem Namen in der Welt gerade Gutes geschieht. Ein schönes Gefühl – ganz besonders zu Weihnachten!Etenesh Daniel aus Äthiopien hat über CARE zwei Ziege und eine Schulung in Ziegenzucht bekommen. „Aus den zwei Ziegen sind inzwischen sechs Tiere geworden“, erzählt sie stolz. „Wir haben Milch und ich kann einen Teil davon verkaufen. Jetzt ist das Schulgeld für unsere Kinder kein Problem mehr.“ Hier geht`s direkt zum CARE-Spendenshop.Noch mehr Geschenkideen und viele spannende Geschichten gibt es jeden Tag in unserem Online-Adventskalender. Außerdem gibt es auch immer etwas zu gewinnen, heute zum Beispiel das große Kochbuch für Meister. Hier geht’s zum heutigen Türchen!
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Internationaler Tag des Ehrenamtes 2011: Umsonst, aber nicht vergeblich
„Willst Du froh und glücklich leben, laß kein Ehrenamt dir geben“ – Dass Wilhelm Busch hier Unrecht hatte, stellten in diesem Jahr mehrere Hundert Freiwillige für CARE unter Beweis. Bei rund 60 verschiedenen Aktionen haben Frauen und Männer in ganz Deutschland sich für CARE engagiert: Sie haben Zumba für Japan getanzt, sind 3.000 Kilometer für Ostafrika mit dem Fahrrad den Jakobsweg gefahren oder haben Kickerturniere organisiert. Mehr als 160.000 Euro wurden durch diese Aktionen im letzten Jahr gesammelt.
Die vielseitige Unterstützung von Ehrenämtlern in ganz Deutschland ermöglicht CARE, weltweit mit Projekten gegen Armut, Not und Hunger zu kämpfen – auch mit solchen, in denen ehrenamtliche Mitarbeiter im Zentrum stehen: In Haiti etwa haben hunderte Freiwillige CARE-Programme zur Hygieneförderung und Cholerabekämpfung unterstützt. Und im Hochland der Anden in Peru bildet CARE Freiwillige zu „vigilantes de comunidad“ aus, Wächterinnen über die Gesundheit der Gemeinde. Mit harter Arbeit und viel Energie setzen sie sich Tag für Tag, Jahr um Jahr für ihre Mitbürger ein.
Zum diesjährigen Internationalen Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember möchte CARE all den Menschen in ganz Deutschland, alt und jung, in Peru, in Haiti und auf der ganzen Welt danken, die CARE helfen, seiner Vision von einer gerechteren Welt ohne Armut und Not näherzukommen. Denn Ehrenamt ist zwar freiwillig und unbezahlt – aber ganz bestimmt nicht ohne Gewinn. Mehr Informationen, Fotos und Videos gibt es HIER!
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Ashok Bharti gibt den Unberührbaren eine Stimme gegen Armut und Ausgrenzung
Der Inder Ashok Bharti erhielt den CARE - Millenniumspreis. Er gründete die Organisation NACDOR und gibt mehr als 200 Millionen Indern der untersten Kaste endlich auch national eine Stimme. Ein grandioser Einsatz!
Am 23. November 2011 hat CARE Deutschland-Luxemburg in Berlin den Millenniumspreis an Ashok Bharti, Gründer der National Confederation of Dalit Organizations (NACDOR), verliehen. In der Begründung der Preisvergabe betonte CARE-Präsident Heribert Scharrenbroich: „Ashok Bharti ist selbst als Dalit geboren und engagiert sich seit Jahren gegen Armut und Ausgrenzung dieser Bevölkerungsgruppe. Mit NACDOR gibt er den Unberührbaren eine Stimme. Bhartis Engagment für die Rechte der Dalits und zur Verbesserung ihrer sozialen Lage stellt einen bedeutenden Beitrag zur Erreichung der Millenniumsziele in Indien dar.“
Im indischen Kastensystem gelten mehr als 200 Millionen Menschen als Dalits, auch die „Unberührbaren“ genannt. NACDOR wurde 2001 als Zusammenschluss verschiedener Dalit-Organisationen gegründet, um gegen Diskriminierung, Vorurteile und soziale Ausgrenzung aufgrund von Kaste, Herkunft oder Geschlecht zu kämpfen. Den NACDOR-Organisationen gehören nach eigenen Angaben etwa 20 Millionen Menschen an. Ashok Bharti setzt sich zudem als Ratsmitglied des „Global Call to Action Against Poverty“ besonders stark für die Erreichung der Millenniumsentwicklungsziele in Indien ein. Dieses Engagement würdigt CARE nun mit der Preisvergabe. Heribert Scharrenbroich: „Solange die Dalits in Indien kaum Chancen haben, der Armutsspirale zu entkommen, werden die Millenniumsziele in Indien nicht erreicht werden. Die Preisverleihung ist eine Aufforderung an die indische Gesellschaft, sich für die Chancengleichheit der Dalits einzusetzen.“
Mehr über Ashok Bharti findet Ihr HIER!
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Neue Studie: „Sex and Age Matter - Wie humanitäre Hilfe im Katastrophen-
fall verbessert werden kann“
Vor allem im Katastrophenfall muss Hilfe auf Alter und Geschlecht der betroffenen Menschen abgestimmt sein.
CARE und das Büro für die Koordination humanitärer Angelegenheiten der Vereinten Nationen (UN OCHA) haben heute die Studie „Sex and Age Matter“ herausgebracht, die sich mit dem Einfluss von Alter und Geschlecht auf Hilfe im Katastrophenfall beschäftigt.
In dem Bericht warnen Nothilfeexperten, dass Hilfsorganisationen dringend die unterschiedlichen Bedürfnisse von Männern und Frauen sowie jungen und alten Menschen in ihrer Arbeit berücksichtigen müssen.
Geschlecht und Alter spielen vor allem eine große Rolle in Bezug auf die zu verteilenden Nahrungsmittel und die Ausrichtung von sanitären Anlagen.
So fand man nach dem Tsunami 2004 im Indischen Ozean heraus, dass zwei Drittel der Todesfälle Frauen, Kinder unter neun Jahren und ältere Menschen über 60 Jahren waren. Das bedeutete für die Gemeinden ein Verlust von Frauen im heiratsfähigen Alter. Vermehrte Zwangsehen mit minderjährigen Mädchen waren die Folge.
Die Studie zum Herunterladen gibt es hier:
http://www.care.de/fileadmin/redaktion/_pdf/Sex_and_age_matter__OCHA_01.pdf