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Meinverzeichnis / meinVZ

Dr. Wolfgang Wodarg

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Moin Moin!

Allen, die mich bei meiner Arbeit unterstützt, die mir Mut gemacht und die mich im Wahlkampf tatkräftig begleitet haben, danke ich vom Herzen.

Mein Engagement ist ungebrochen und ich werde Wege finden, für die Ideale meiner Partei und die Zukunft unserer Gesellschaft weiterzukämpfen.

Sie hören von mir!

Herzlich willkommen!

WWW.WODARG.DE

 

AKTUELL

PRESSE-ECHO: Schweinerei mit der Grippe

Folgender Artikel von Rainer Woratschka ist am 16.12. im gedruckten Tagesspiegel und in Zeit-online erschienen: "SPD-Politiker Wolfgang Wodarg hält die Maßnahmen gegen H1N1 für "einen der größten Medizinskandale des Jahrhunderts" und macht die Schweinegrippe zum Thema im Europarat..."

www.zeit.de/politik/2009-12/schweinegrippe-europa

www.tagesspiegel.de/politik/international/Schweinegrippe-Europarat;art123,2976433

"...Gesundheitsgefahr durch gefälschte Pandemien - unter diesem Motto beschäftigt sich der Europarat im Januar mit dem Einfluss der Pharmaindustrie auf die weltweiten Kampagnen gegen die Vogel- und Schweinegrippe. Vorgesehen sind eine Dringlichkeitsdebatte in der Parlamentarischen Versammlung und ein Untersuchungsausschuss.

Initiiert wurde beides von dem ehemaligen deutschen Bundestagsabgeordneten Wolfgang Wodarg (SPD), der in der Parlamentarischen Versammlung des Europarates noch als Chef des Unterausschusses für Gesundheit amtiert. Wodarg ist Arzt und Epidemiologe, er hält den Umgang mit der Schweinegrippe für "einen der größten Medizinskandale des Jahrhunderts".

In seinem vom Ausschuss einstimmig beschlossenen Antrag kritisiert er die Beeinflussung von Wissenschaftlern und Behörden durch geschäftstüchtige Pharmaunternehmer. Dies habe dazu geführt, dass "unnötigerweise Millionen gesunder Menschen dem Risiko mangelhaft getesteter Impfstoffe ausgesetzt" worden seien - bei einer Infektionskrankheit, die "erheblich harmloser" sei als alle Grippewellen der Vorjahre und "nicht einmal ein Zehntel der hierbei üblichen Todesfälle" verursacht habe.

Schlimmer noch als die Tatsache, dass die Impfstoffhersteller mit ihrer Panikmache auf Kosten der Steuerzahler so prächtig verdient hätten, findet Wodarg, "dass man dafür auch Körperverletzung in Kauf genommen hat". Die in den Impfstoffen steckenden Wirkungsverstärker seien kaum erprobt worden, sagte der SPD-Politiker dem Tagesspiegel. Und auftretende Nebenwirkungen bis hin zu gefährlichen Nervenlähmungen würden nach wie vor nur lückenhaft registriert.

Beschäftigen müssten sich Europarat und Berichterstatter laut Wodarg insbesondere mit der Rolle der UN-Weltgesundheitsorganisation (WHO), die im Juni für die Schweinegrippe die höchste Pandemiestufe ausgerufen hat. Erstmals sei das Kriterium für die Höherstufung hierbei nicht mehr das tatsächliche Krankheitsrisiko gewesen, sondern die Zahl der Krankheitsfälle.

Damit galt die Infektion als weltweite Seuche, die Staaten wurden zum Handeln gedrängt. Der hundertmillionenfache Kauf kaum getesteter Impfstoffe und Medikamente weltweit sei die Reaktion gewesen - trotz der Zurückhaltung einiger weniger skeptischer Staaten wie Polen, Luxemburg oder der Schweiz.

Weil die WHO nicht parlamentarisch kontrolliert werde, müssten dort nun die Regierungen Konsequenzen verlangen, fordert Wodarg. Es könne nicht sein, dass man die Pandemie-Definition einer Organisation überlasse, die offensichtlich dem Einfluss von Pharmaverkäufern unterliege. Viele der Entscheidungsträger dort kämen aus der Industrie und gingen wieder dahin zurück, sagte Wodarg. Zu untersuchen sei zudem die Rolle von und die Einflussnahme auf Paul-Ehrlich- und Robert-Koch-Institut, die in Deutschland entscheidenden Stellen.

In der Vergangenheit hat schon einmal eine Europaratsuntersuchung Staub aufgewirbelt. Im Jahr 2005 wurde der Schweizer Politiker Dick Marty beauftragt, den vermuteten geheimen Gefangenentransporten und Gefangenenlagern der CIA in Europa nachzuspüren. Seine Berichte belegten die Existenz von CIA-Geheimgefängnissen in Polen und Rumänien und das Mitwissen mehrerer europäischer Länder um die illegalen Aktivitäten."

Wodarg fordert Untersuchung des Schweinegrippe-Skandals durch den Europarat/Council of Europe will debate on "Faked Pandemics"


Hier ein Antrag in englischer Sprache, den ich am 11.12.2009 in Paris beim zuständigen Sozial und Gesundheitsausschuss als Vorsitzender des Unterausschusses für Gesundheit in den Geschäftsgang der Parlamentarischen Versammlung des Europarats eingebracht habe. Der Europarat soll sich in einer Dringlichkeitsdebatte mit der von der WHO und weiterer Institute zugunsten einiger Pharma-Konzerne inszenierten "Schweinegrippe-Pan(ik)demie" beschäftigen und einen Untersuchungsausschuss hierzu etablieren.


Motion for a Resolution and a Recommendation

Faked Pandemics - a threat for health

In order to promote their patented drugs and vaccines against flu, pharmaceutical companies influenced scientists and official agencies, responsible for public health standards to alarm governments worldwide and make them squander tight health resources for inefficient vaccine strategies and needlessly expose millions of healthy people to the risk of an unknown amount of side-effects of insufficiently tested vaccines.

The "birds-flu"-campaign (2005/06) combined with the "swine-flu"-campaign seem to have caused a great deal of damage not only to some vaccinated patients and to public health-budgets, but to the credibility and accountability of important international health-agencies.

The Council of Europe and its member-states should ask for immediate investigations and consequences on their national levels as well as on the international level.

The definition of an alarming pandemic must not be under the influence of drug-sellers.

Explanatory remarks

When in April 2009 some hundred normal influenza cases in Mexico City were rashly announced to be the beginning of a threatening new pandemic, there was little scientific evidence for this judgement. Nevertheless a large and immediate word-wide agenda setting process started and was eagerly spread by alarmist media and formally legitimized by pandemic-defining WHO, the agency, which is our global epidemiological watchdog and task-force.

Besides this, vaccination programs against influenza are already established in most of the exposed countries as an annual routine. They are regularly taking into account all expected varieties of flu-viruses to bundle their antigen fragments in a well-adjusted polyvalent vaccine.

But around the Mexican outbreak, WHO in cooperation with some big pharmaceutical companies and their scientists re-defined pandemics and lowered the alarm-threshold. Those new standards forced politicians in most states to react immediately and sign marketing commitments for additional and new vaccines against "swine-flu" and spend billions of dollars to catch up with the alarming scenario that Big Pharma, media and WHO were spreading.

From the beginning in April 2009 it was clear, that a newly combined flu-virus was on its way - as many flu-virus-variations have been almost every year before. From the first cases in Mexico it was also evident, that this new subtype was doing less harm to infected humans than others in former years. Nevertheless the "swine-flu-campaign" was increasingly threatening people, filling television programs, newspapers, health-agendas, ambulances and hospitals.

Never before the search for traces of a virus was carried out so broadly and intensively. Besides, many cases of death, that happened to coincide with seropositive H1N1 lab-findings, were simply attributed to "swine-flu" and used to foster fear.

Additionally it has been proven, that at least one third of the population older than 60 had already positive test results because of flu contacts in the second half of the last century. In contrast to this "agenda setting process" it has to be stated, that the annual worldwide spreading ("pandemic") of 2009- influenza was a relief for global health, compared with the suffering, influenza waves used to originate most of the years before.

The Australian flu-season, which has already passed by with the Australian winter, has even given evidence, that the infection with "swine-flu" brings some protection against other, more dangerous virus-types. Nevertheless we have to observe, that a faked "swine-flu"- pandemic is still used for marketing risky vaccines.

The victims among millions of needlessly vaccinated people must be protected by their states and independent scientific clarification should provide evidence and transparency for national and -if necessary- European courts.

Tabled by

Dr. Wolfgang Wodarg (Soc. Germany)

(already signed and supported by a sufficient number of menbers of the Parliamentary Assembly of the Council of Europe)


DAFÜR STEHE ICH

WENIGER DIENSTWAGEN - MEHR DEMOKRATIE WAGEN

FÜR Energiewende  / GEGEN Endlagerung von CO2 im Boden

FÜR Atomausstieg / FÜR Förderung der erneuerbaren Energien

FÜR Ausbau der Elektromobilität / FÜR Hilfe für Pendler

GEGEN Schuldenbremse im Grundgesetz / GEGEN Internet-Sperren

GEGEN Online-Durchsuchungen / GEGEN Vorratsdatenspeicherung

GEGEN Zwei-Klassen-Medizin  / FÜR gesetzlichen Mindestlohn

GEGEN Privatisierung der Deutschen Bahn 

GEGEN Kassenwettbewerb  / GEGEN Gesundheitsreform 07

GEGEN Casino-Kapitalismus / GEGEN Steueroasen und Steuerhinterziehung

FÜR Kinderrechte in die Verfassung /

FÜR Kita, Schule und Studium gebührenfrei

FÜR Förderung von Familien /  FÜR Mehr Mutterschutz

FÜR Daheim statt Heim / FÜR Förderung der Palliativmedizin 

FÜR Patientenverfügung / FÜR Förderung des barrierefreien Reisens

FÜR Unterstützung der Interessen der Minderheiten / FÜR Kulturelle Vielfalt

FÜR Tolerantes Miteinander /GEGEN Gewalt und Fremdenfeindlichkeit

FÜR Volksentscheid ins Grundgesetz /FÜR Förderung des Ehrenamtes

FÜR Verbesserungen für die Traditionsschifffahrt

FÜR gentechnikfreie Landwirtschaft / FÜR Urwaldschutz

FÜR Fluchtursachen (nicht die Flüchtlinge!) bekämpfen

GEGEN Privatisierung militär. Macht / Aushöhlung des staat. Gewaltmonopols

FÜR nur zivile Hilfe für Afghanistan / FÜR WAFFEN unter KONTROLLE

FÜR Krisenprävention durch Armutsbekämpfung

FÜR Mehr Forschung für die Krankheiten der Ärmsten

FÜR Verbot von Streumunition / GEGEN Kindersoldaten

FÜR Medienfreiheit und Medienvielfalt

GEGEN Volksverdummung durch die Medien

FÜR Ernährungssouveränität / FÜR gerechten Welthandel / 

FÜR politische Teilhabe aller / FÜR freien Zugang zur Bildung weltweit

FÜR gerechten Zugang zu Wasser, Energie und Gesundheitspflege

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MEINE ARBEIT

Gesundheitsexperte, Arzt, Hochschuldozent

stellv. Fraktionsvorsitzender der Sozialdemokraten im Europarat, Sprecher der deutschen Sozialdemokraten im Europarat;  im Bundesvorstand der ASG (Arbeitsgemeinschaft der SozialdemokratInnen im Gesundheitswesen);

ehem. Bundestagsabgeordneter (bis 2009) - Vollmitglied im Gesundheitsausschuss und im "Entwicklungsausschuss" des Deutschen Bundestages, ehem. Bundesausschuss-Vorsitzender der ASG;

Organisationen: ver.di, AWO, Rheumaliga SL-H (ehrenamtl. Präsident)

 

MEINE STANDPUNKTE

Politische Schwerpunkte:

Sozialstaat, Umwelt und Nachhaltigkeit, Gesundheit, Entwicklungspolitik, Europa, Außenpolitik, Krisenprävention, Biotechnologie/Ethik, Menschenrechte, Medien, Kultur, Pflege, Demographischer Wandel, Verbraucherschutz, Bildung, Arbeit, Familie...

Ich kämpfe als Fachmann in der Gesundheitspolitik um eine gute, solidarische Krankenversorgung. Ein Gesundheitswesen, dass mit der Not der Menschen Profite maximiert, lehne ich ab. Ethische Fragen rund ums Lebensanfang und Lebensende, Sorge und Pflege, Bio- und Gentechnik, Schutz vor Umweltkrisen sind weitere Themen, in denen ich unsere Politik mitgeprägt habe.

Als Mitglied des Europarates bin ich aktiver Europa- und Aussenpolitiker. Aufgabe des Europarates ist es, in 47 europäischen Staaten die Entwicklung hin zu stabileren Demokratien zu fördern und die Einhaltung der Menschenrechte zu gewährleisten. Hier kann ich europäische Sozial- und Friedenspolitik gestalten und habe wichtige Themen, wie private Militärfirmen, Minderheitenschutz, Medienvielfalt, Palliativmedizin und Gentechnik auf die politische Agenda bringen können.

Als Entwicklungspolitiker bekämpfte ich die Ursachen von Armut, Krankheit und Gewalt in armen Ländern.

 

Herzlich willkommen!

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Herzlich willkommen!

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ÜBER MICH

Geb. 1947 in Itzehoe, Abitur in Elmshorn, Medizinstudium in Berlin und Hamburg - finanziert durch Arbeit in Fabriken, auf dem Bau, als Verkäufer, Rettungsschwimmer, Liedermacher und Pflegehelfer im Krankenhaus. Weitere Tätigkeiten: Sozialpedagogisches Zusatzstudium, Berater in einem Unternehmen für Managementtraining, Stipendiat an der John Hopkins University in Baltimore/USA. 

In über zwanzig Jahren als Schiffs- und Hafenarzt, Internist, Lungenarzt, Umweltmediziner und nicht zuletzt als Stadtarzt für Flensburg und das nördliche Kreisgebiet habe ich viele wichtige Erfahrungen erworben, die mir seit 1994 eine solide Basis für meine Arbeit in Berlin, Straßburg und bei uns im Norden bieten. 

Mein Herz schlägt für Menschen, die allein nicht klarkommen. Deshalb bin ich ehrenamtlicher Präsident der Rheuma-Liga Schleswig-Holstein und Schirmherr der Flensburger Alzheimer Gesellschaft.

Ich spreche fließend Englisch, Französisch und Spanisch. Das brauch(t)e ich bei meiner Arbeit als stellv. Fraktionsvorsitzender beim Europarat, als Obmann der EU-Berichterstatter im Bundestag und als Hochschullehrer an der Flensburger Universität (European Studies). Plattdütsch snack ik ook! 

Ich bin Politiker aus Leidenschaft und schöpfe die Kraft dafür durch Musizieren, Schreiben, Malen und möglichst viel Bewegung in der Natur.

 

Herzlich willkommen!

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ARCHIV

23. September 2009

Beim Milchbauer Jensen in Niesgrau

Meine Arbeit in Bildern

Besuch in Nübelfeld und Kalleby bei "Landwerk"

Besuch in Nübelfeld und Kalleby bei "Landwerk"

20. September 2009

Kinder stark machen!

Wolfgang Wodarg beim Kindergartenpraktikum in Flensburg

In Deutschland wachsen immer mehr Kinder in schwierigen Verhältnissen auf. Sie leiden unter zunehmender Kinderarmut und ungleichen Bildungschancen. Unsere Gesellschaft muss aber allen Kindern unabhängig von ihrer sozialen Herkunft das gleiche Recht und die gleichen Chancen auf Bildung und Förderung geben. Der Bundestagsabgeordnete Dr. Wolfgang Wodarg setzt sich dafür ein, die Interessen der Kinder in den Mittelpunkt zu rücken, ein wichtiges Signal dafür wäre die Aufnahme der Kinderrechte in das Grundgesetz.

Kinder sind die Zukunft unseres Landes, Kinder sind die Zukunft unserer Erde. Doch Kinderarmut ist real, nicht nur in der sogenannten Dritten Welt, sondern auch bei uns in Deutschland. Die Armut in Deutschland wächst und trifft dabei die Kinder am stärksten. Schon über 3 Millionen Kinder leben in unserem Land in Armut. Eine UNICEF-Studie hat gezeigt, dass unter den Industrienationen belegt Deutschland mit Platz 11 nur einen mittleren Rang, wenn es um das Wohlergehen von Kindern geht. Der Schulerfolg von Kindern hängt entscheidend von ihrem Elternhaus ab. Etwa 17 Prozent der Heranwachsenden mit Migrationshintergrund verlassen die Schule ohne Abschluss.

Armut ist nicht nur Mangel an materiellen Gütern, sondern vorallem auch Mangel an Bildungschancen, an Perspektiven, an Wahlmöglichkeiten, an sozialen Kontakten und an Gesundheit.

Kindern, die in Armut leben, bleiben viele Bildungschancen versperrt. Viele Eltern können aufgrund Ihrer finanziellen Situation ihren Kindern keine Schulbücher, Fahrkarten , Ausflüge und Klassenfahrten oder die Angebote von Musikschulen, Sportvereinen, Nachhilfeunterricht und Kunstschulen mehr zahlen. Diesen Kindern fehlt es nicht nur an Bildungsmöglichkeiten sondern auch an sozialen Kontakten!

Die SPD hat Bildung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen wieder zum gesellschaftspolitischen Thema Nummer eins gemacht. Denn es gibt eine öffentliche Verantwortung für das Aufwachsen von Kindern, die die private Verantwortung der Familien ergänzt. Die SPD fordert Maßnahmen, die weit über eine Erhöhung von Kindergeld hinausgehen!

Bildung beginnt bereits im frühen Kindesalter und ist nicht auf die Schule begrenzt. Frühkindliche Bildungsangebote unterstützen auch die Integration von Kindern aus Migrantenfamilien. Der Ausbau der Angebote von Bildung und Betreuung von Kindern muss Priorität erhalten!

Die SozialdemokratInnen fordern deshalb mehr Betreuungsangebote auch für unter Dreijährige, kostenfreien Besuch der Kindertagesstätten, mehr Förderung und mehr Integration in der Schule - die Ganztagsbetreuung ausbauen, bessere Gesundheitsvorsorge und mindestens eine warme gesunde Mahlzeit täglich für alle Kinder.
Gleiche Bildungschancen: Das heißt unter anderem gebührenfreie Bildung von der Kindertagesstätte bis zur Hochschule, weitgehende Lernmittelfreiheit und eine zweite und dritte Chance für Schulabbrecher auf einen Schulabschluss.

Die SPD will langfristig die öffentlichen Ausgaben für Bildung von derzeit 5,1% auf 7% des Bruttoinlandsprodukts erhöhen!

Wir haben auch dringenden Handlungsbedarf, Gesundheit und Ernährung in den täglichen Stundenplan unserer Kinder einzubetten. Das Thema "Ernährung und Gesundheit" findet in unserer Gesellschaft noch nicht in dem Maße Berücksichtigung, wie es für Kinder notwendig ist. Die Folgen gesundheitsschädlicher Ernährung und Übergewicht sind zB. chronische Erkrankungen wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Krankheiten.

Bei der Gestaltung der Zukunft müssen die Kinder als Mittelpunkt der Entwicklung begriffen werden. Der Einsatz für ihre Rechte ist der Ausgangspunkt verantwortlichen Handelns für eine bessere Welt.

Seit langem kämpft die SPD sowohl auf Länder- als auch auf Bundesebene dafür, die Rechte der Kinder in unserer Gesellschaft zu stärken. Die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz ist wichtig für eine kinderfreundlichere Gesellschaft.

Favela-Kinder in Luanda, Angola (Foto: Wolfgang Wodarg)


Die Kinder dieser Welt

Mit den Kindern dieser Welt ist die Hoffnung auf eine bessere Welt verbunden! Doch trotz weltweiter Fortschritte im Kampf gegen die Kindersterblichkeit sterben nach Berechnungen von UNICEF weiterhin jeden Tag mehr als 26.000 Kinder unter fünf Jahren. Dies sind 9,7 Millionen Todesfälle im Jahr. In den afrikanischen Ländern südlich der Sahara ist die Situation besonders ernst: Hier leben zwar weniger als 25 Prozent aller Kinder weltweit. Nach UNICEF-Angaben entfiel aber im Jahr 2006 auf die Region nahezu die Hälfte aller weltweiten Todesfälle bei Kindern. Im selben Jahr ist laut World Food Report alle 5 Sekunden ein Kind unter sieben Jahren verhungert. Das ist nicht hinnehmbar!

Mehr Forschung für die Krankheiten der Ärmsten!

Fast 80 Millionen Kinder weltweit besuchen keine Schule. Zugang zu Bildung ist - und das gilt auch in unserem Land - eine Grundvoraussetzung für Wachstum und Chancengleichheit, und sie ist besonders in armen Ländern eine Grundvoraussetzung für deren Entwicklung. Trotz guter Fortschritte in den vergangenen Jahren gilt es, diese Anstrengungen zu verstärken.

Mit dem Antrag "Förderung von Bildung und Ausbildung - Entwicklungspolitischen Schlüsselsektor konsequent ausbauen" fordert Dr. Wolfgang Wodarg gemeinsam mit seinen KollegInnen ein verstärktes Engagement der deutschen Entwicklungspolitik für Bildung weltweit.

16. September 2009

"Heilkunde auf gesellschaftlicher Ebene" - Fragen des sh:z-Verlages

Im Vorfeld der Bundestagswahl am 27. September stellte der sh:z-Verlag die Direktkandidaten der im Bundestag vertretenen Fraktionen für den Wahlkreis 1 (Flensburg-Schleswig) mit einem Fragebogen vor. Hier die Antworten des Bundestagsabgeordneten Dr. Wolfgang Wodarg:


Warum sind Sie politisch aktiv und warum in der Partei, für die Sie kandidieren?

Politik ist Heilkunde auf gesellschaftlicher Ebene, und ich will Gutes tun, damit möglichst alle gesund und in Würde ihr Leben leben können. Soziale und demokratische Politik ergibt sich hieraus zwangsläufig. Nur mit der SPD sind meine Ziele umsetzbar.

Was war Ihr erstes politisches Amt?

Personalrat in einer großen Klinik und Gemeindevertreter.

Welche drei Themenfelder sind Ihre Schwerpunkte?

Ich setze mich für eine gute, solidarische Krankenversorgung ein; ethische Fragen in Medizin und Forschung, Europa- und Außenpolitik (stellv. Fraktionsvorsitzender im Europarat) so wie Entwicklungspolitik sind meine weiteren Arbeitsbereiche. Die drei Themen, die mich neben Gesundheit am meisten bewegen, sind Arbeit/Bildung, Klimapolitik und Menschenrechte.

Was sehen Sie als Stärken, was als Schwächen des Wahlkreises 1?

Stärken:
Wunderschöne Natur, friedlich-vielfältige Grenzlandkultur und eine attraktive, innovative Bildungs- und Wirtschaftslandschaft, jede Menge Energie.

Schwächen:
Zergliederung, lückenhafte Infrastruktur, schlechte Nord-Ostsee-Verbindung, Randlage durch mangelhafte Fern-Anbindung (Bahn, Flug, Schiff), zunehmend existenzgefährdende Industrialisierung der Landwirtschaft.

Was konkret möchten Sie in der kommenden Legislaturperiode für den Wahlkreis 1 auf jeden Fall erreichen?

Eine gute hausärztlich-pflegerische Versorgung sichern, die Bildungslandschaft fördern, CO2-Endlager verhindern, für bessere und nachhaltige Infrastruktur und für menschenwürdige Arbeit kämpfen. Weitere Privatisierung und Monopolisierung wichtiger Bereiche der Daseinsvorsorge verhindern und die Konkurrenzfähigkeit kleiner und mittelständischer Unternehmen fördern.

Ihr politisches Vorbild?

Willy Brandt mit seinem Mut zur Demokratie, Albert Schweitzer als sozial engagierter Arzt mit hohem ethischen Anspruch und Gandhi als Kämpfer gegen soziales Unrecht.

Was an der Bundespolitik hat Sie in den letzen zwölf Monaten am meisten geärgert, was am meisten gefreut?

Geärgert: Dass die Regierungen Banken, die das Geld ihrer Kunden verspielt haben, mit unseren Steuer-Milliarden weiterspielen lassen, statt die Steuergelder für nachhaltige Projekte wie Bildung, Energiewende und eine dazu passende Infrastruktur einzusetzen. Der politische Einfluss der Energie-, Versicherungs- und Pharma-Mafia, die Überwachungsgesetze und die zunehmende Militarisierung des Afghanistan-Konfliktes.

Gefreut: Erste Mindestlöhne, Verbot von Gen-Mais, meine Erfolge gegen die Privatisierung der Gewalt und für billige Medikamente in armen Ländern, Verhinderung des Börsenganges der Bahn, die wichtige Petition der Bürgerinitiative gegen ein CCS-Gesetz

Wie schaffen Sie den Spagat zwischen Berlin und dem Wahlkreis?

Mit viel Begeisterung für meinen Wahlkreis und meine spannenden Aufgaben und dank des Verständnisses und der Hilfe meiner Frau, freiwilliger Helfer und meiner MitarbeiterInnen. Das erleichtert mir die anstrengende Reiserei zwischen meiner Heimatregion und Berlin, nach Strassburg oder in Entwicklungsländer und Krisengebiete.

Sollten Sie nicht in den Bundestag kommen - wie werden Sie Ihr Leben dann gestalten?

Ich werde mich weiter für meine politischen und ärztlichen Ziele einsetzen, leben und lieben.


01. September 2009
Der Antikriegstag soll mehr bringen als Rückbesinnung

Anlässlich des internationalen Antikriegstages setzt sich der Bundestagsabgeordneter Dr. Wolfgang Wodarg für ein radikales Umdenken in der Energie-, Klima- und Sicherheitspolitik der Industriestaaten, sowie für eine verstärkte weltweite Armutsbekämpfung ein. Er warnt erneut vor der fortdauernden Privatisierung der Kriege. Wodarg hat in den letzten Jahren die Aushöhlung des staatlichen Gewaltmonopols durch private Militärfirmen im Bundestag und im Europarat zum Thema gemacht:

"Wir sind im Krieg, auch wenn es keine klaren Fronten gibt. Auch deutsche Soldaten in der Nato, oder in UN-Einsätzen kämpfen oder sind kampfbereit in Afghanistan, vor Somalia, dem Libanon und anderswo. Die "neuen Kriege" werden von uns hier in Deutschland jedoch kaum wahrgenommen, sie sind Medien-Ereignisse und stören unseren Alltag nicht.

Der Krieg hat sich -wie die Wirtschaft- globalisiert. Es ist frappierend zu sehen, wie Finanz-, Handels- und Rohstoffmärkte ihre Eigendynamik entwickeln und sich immer mehr einer politischen oder gar demokratischen Einflussnahme entziehen.

Und es gibt zu viele, die mit Krieg und Gewalt Geschäfte machen.

Wir sehen die Kriegsberichte in den Medien, wir sehen sie vom Fernsehsessel aus oder durchblättern farbige Bilder in den Illustrierten. Krieg als Medienereignis ist auch ein Geschäftsbereich, der Wachstumsraten aufweist.

Es ist jedoch kaum Gegenstand öffentlicher Diskussion, dass auch der Krieg und die Gewalt immer weniger Sache von Staaten oder Staatenbünden sind und sich immer mehr der politischen Verantwortung entziehen. Das Gewaltmonopol des Staates ist in der Praxis längst aufgegeben. Privatisierte Gewalt hat sich mehr und mehr ausgebreitet - ob in Form von bewaffneten Milizen, Warlords, Terroristen, Mafias oder privaten Militärfirmen (PMF).

Die in Europa nach dem westfälischen Frieden von 1648 in einem mühevollen Prozess nach und nach der staatlichen Kontrolle unterworfene Gewaltanwendung ist wieder auf dem Weg in ein neues globales Mittelalter. Gegenwärtig sind in der Welt mehr als eine Million Angestellte allein bei den privaten Militärfirmen in über hundert Ländern als Privatsoldaten tätig. Die Anzahl der PMF beläuft sich auf über Tausend. Es ist eine Dienstleistungsbranche mit riesigen Umsätzen. Von allen Wirtschaftszweigen wies sie in den letzten Jahren die höchsten Wachstumsraten und die größten Profitmargen auf. Angeboten wird alles, vom Sicherheitsdienst, über Spionagedienste und Kampftruppen bis zum Kampfhubschrauber. Die Kriege im Irak und in Afghanistan werden nicht nur um Energieressourcen und Drogenmonopole geführt; unter ethnischem, religiösem oder weltanschaulichem Label werden militärische Dienstleistungen verkauft, werden Waffen gehandelt, kämpfen die Konkurrenten um Marktpositionen. Die westlichen Demokratien stehen dem nicht nach und eröffnen für ihre Gewalt-Anbieter neue Märkte, machen sie zu Börsen-Rennern und liefern sogar das hierfür förderliche Marketing. Was für den Pharma-Aktionär das Gespenst der "Vogelgrippe" und jetzt die "Schweinegrippe" schafft, leistet für die Militär-Wirtschaft der "Kampf gegen den Terrorismus".

Warlords gibt es auch an der Börse! Ihnen muss unser politischer Kampf gelten, wenn wir nicht ins globale Mittelalter schliddern wollen. Das Gewaltmonopol des Staates ist international zu verteidigen und auszubauen, die Vereinten Nationen müssen gestärkt und die demokratische Verantwortung über die Regeln für Gewaltanwendung national und international gesichert werden.

Ich habe die politische Kontrolle über Gewaltanwendung und die Probleme durch private Militärfirmen im Bundestag und im Europarat zum Thema gemacht. Als Berichterstatter im politischen Ausschuss des Europarates und als Entwicklungspolitiker im Deutschen Bundestag fordere ich Transparenz sowie nationale und internationale Regeln für die Unternehmen dieser Branche.

Bei vielen Konflikten spielen auch die Interessen global agierender Unternehmen und der sie unterstützenden Regierungen eine wichtige Rolle. Es geht um die Sicherung von wichtigen Ressourcen wie Erdöl, Gas, Coltan, Uran, Tropenholz und anderen Rohstoffen oder um deren Transportwege. Auch hier, mit jedem Gewaltkonflikt, winkt der Militär-Branche ein neuer Absatzmarkt.

Bei Gewalt und Not in aller Welt dürfen wir nicht vergessen, dass unsere Lebensweise, unsere Konsumgewohnheiten und unsere Ansprüche ursächlich mit der Not in den armen Ländern verknüpft sind. Unser Beispiel ist maßgebend und deshalb enorm wichtig. Wirtschaft und Arbeitsmarkt bei uns wachsen durch die Globalisierung. Das ist nur im Frieden möglich.

Das Bild von Gewalt und Krieg wird zunehmend auch von ökologischen Rahmenbedingungen geprägt. Hurrikans, Taifune, Erdbeben und Überflutungen zeigen immer wieder, dass selbst in politisch stabil wirkenden Ländern Auswirkungen des Klimawandels die staatliche Ordnung sehr schnell außer Kraft setzen können.

Schon heute gibt es auf dem Globus mehr Klima- als Kriegsflüchtlinge. Abschmelzende Gletscher, leere Brunnen und Talsperren, vertrocknete Felder bringen Hunger, Durst und Armut für die einen; Überflutungen und Wirbelstürme machen für andere den Lebensraum unsicher. Besonders in fragilen Staaten führt dies fast regelmäßig und unausweichlich zur Überforderung staatlicher Ordnung und zu gewaltsamen Auseinandersetzungen bis hin zu "Verteilungskriegen" innerhalb der jeweiligen Gesellschaften.

Der Kampf um knappe Ressourcen verstärkt sich und aus der Not entsteht immer häufiger Wut und Gewalt. In armen Ländern Afrikas und Asiens fliehen bereits viele Menschen vor Hunger, Durst und Chaos und lösen so auch Konflikte in Nachbarregionen aus. Selbst einige reiche europäische Staaten werden durch Flüchtlingsströme politisch verändert, weil die Furcht vor den Fremden politisch geschürt und genutzt wird. Verstärkte Abwehr an den Grenzen, umzäunte Lager, Ghettos und Xenophobie entstehen und nicht die Not wird bekämpft, sondern deren Opfer.

Die klassische, militärisch orientierte Sicherheitspolitik ist bereits mit den klimabedingten Konflikten strukturell überfordert - einerseits weil die Mittel nicht ausreichen und andererseits, weil es einfach zu viele Krisen gibt. Wir müssen deshalb den Schwerpunkt der politischen Aktivität auf die zivile Krisenprävention verlagern, um den Ausbruch von kriegerischen Auseinandersetzungen zu vermeiden. Das heißt unter anderem, dass wir die Kapazitäten zur Konflikt- und Risikoanalyse deutlich ausbauen und die Prüfung der Klimaverletzlichkeit stärken.

Wir wissen längst, dass zB. der afrikanische Staatengürtel vom Sudan bis zum Senegal ein "Klimakrisenpulverfass" darstellt. Der Präventionsbedarf für diesen Teil der Welt wird inzwischen allgemein auf der höchsten Alarmstufe angesiedelt.

Kriesenprävention tut not! Ein radikales Umdenken in der Energie-, Agrar- und Klimapolitik der Industriestaaten ist deshalb notwendig, genauso wie eine verstärkte Armutsbekämpfung weltweit. Nur wenn es gelingt, das staatliche Gewaltmonopol weltweit zu sichern, den Klimawandel, die soziale Spaltung bei uns und die Massenarmut in den Enwicklungsländern zu bremsen, die globalisierte Finanzindustrie zu "bändigen" und die fossilen und nuklearen Ressourcen durch erneubare Energiequellen zu ersetzen, könnte die Weltgesellschaft doch noch auf eine friedliche Zukunft hoffen.


Der heutige Antikriegstag soll mehr bringen als Rückbesinnung."

Ihr Dr. Wolfgang Wodarg


30. August 2009

Der folgende Artikel von Stephan Richter (sh:z) erschien in der heutigen Ausgabe von "Schleswig-Holstein am Sonntag" auf der Seite 1:

Neuer Wirbel um die Massenimpfung gegen Schweinegrippe

Der Flensburger Gesundheitsexperte Dr. Wolfgang Wodarg warnt vor Nebenwirkungen-und bekommt Unterstützung aus der Bundesärztekammer.

Berlin/Flensburg

Seit Wochen warnt der Arzt und SPD-Bundestagsabgeordnete Wodarg vor dem "Geschäft mit der Angst". Von der Massenimpfung gegen die Schweinegrippe, die im Oktober starten soll, profitiere nur die Pharmabranche. Jetzt erhält er Unterstützung. Der Vizepräsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, erklärt im Magazin "Focus", er wolle niemandem Angst machen, "aber es beunruhigt, dass die verwendete Kombination von Verstärkersubstanz und Impfstoff nicht nach den normalen Standards getestet ist".

Wodarg ging gestern noch einen Schritt weiter. "Für eine Massenimpfung mit neuartigem Impfstoff, wie dies hier vorgesehen ist, wären nicht ’normale’ Standards notwendig, sondern höhere", sagte er Schleswig-Holstein am Sonntag. Schließlich sollen 20 bis 30 Millionen gesunde Bürger zweimal gegen die "Schweinegrippe" geimpft werden. Dazu müssten Impfstoff und Verstärkersubstanz viel länger erprobt werden, zumal bei der verwendeten Verstärkersubstanz nach Erkenntnissen des pharmakritischen "Arzneimittel-Telegramms" Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen werden können. "Wenn nur ein Promille der Geimpften erkranken, haben wir es mit Zehntausenden Betroffener zu tun", sagte Wodarg.

Fast nebenbei erfuhr der Experte am vergangenen Mittwoch im Gesundheitsausschuss des Bundestag, dass ein anderer Impfstoff gegen die "Schweinegrippe", der auf Kulturen wächst, die aus Krebszellen bestehen, nicht zum Einsatz kommen wird. Wodarg hatte wochenlang gegen den Einsatz des Impfstoffs gekämpft.

Sein Rat an Risikopatienten: Die ganz normale Grippe-Schutzimpfung reicht.
20. August 2009

Von Strichcodes, Pfandbons und Gemüsenummern:
An der Kasse im EDEKA-Markt Borowski
Dr. Wolfgang Wodarg absolvierte ein Praktikum im EDEKA-Markt Borowski in Steinbergkirche. Vier Stunden lang konnte er die Arbeit an der Kasse und an der Lottoannahme begleiten und auch selbst mit anpacken. Im Gespräch mit dem Marktleiter erfuhr er viel über den Preiskampf im Lebensmittelhandel, Sinn und Unsinn von Öffnungszeiten sowie über die Bedeutung von Bioprodukten.
Die Kasse muss stimmen

PRESSE-ECHO:

Dr. Wolfgang Wodarg arbeitete bei EDEKA

Text: S.Weide, erschienen in Moin Moin

"Nanu? Den Kassierer kenn ich doch!", dachten sich kürzlich so manche Besucher des EDEKA aktiv Marktes M. Borowski in Steinbergkirche. Und richtig: Dr. Wolfgang Wodarg saß im EDEKA-Shirt an der Kasse und half vier Stunden lang als Praktikant aus. Egal ob Lotto-Annahme, Fleischabteilung oder Kasse - das Bundestagsmitglied verschaffte sich einen Einblick in alle Bereiche des Marktes. Unter anderem interessierten ihn Produkte regionaler Erzeuger, welche bei EDEKA angeboten werden und weitere Fördermöglichkeiten dieser Waren. Der EDEKA-Markt ist nur eine Station, die sich der SPD-Politiker angesehen hat, so war Dr. Wolfgang Wodarg auch schon in Handwerksbetrieben, Apotheken, Autowerkstätten und Werften im Einsatz. Auch auf einem Fischkutter arbeitete er mit, schrubbte Fische und nahm diese aus. Seit ungefähr zehn Jahren geht der Politiker regelmäßig für einige Wochen in den unterschiedlichsten Betrieben in seinem Wahlkreis Flensburg-Schleswig ins Praktikum. "Ich möchte die verschiedenen Arbeitsbereiche kennen lernen und wissen, was die Menschen wirklich bewegt", berichtet Wodarg. Die gewonnenen Erkenntnisse versucht er dann auf dem Feld der Politik einfließen zu lassen.
Als Kassierer bei der Arbeit

Post und Lottostelle

Fischerei-Praktikum auf der Schlei

Einen Brassen entschuppen und ausnehmen ist für Abgeordnete eine neue Herausforderung

Bei der Bahnhofsmission in Flensburg