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Allen, die mich bei meiner Arbeit unterstützt, die mir Mut gemacht und die mich im Wahlkampf tatkräftig begleitet haben, danke ich vom Herzen.
Mein Engagement ist ungebrochen und ich werde Wege finden, für die Ideale meiner Partei und die Zukunft unserer Gesellschaft weiterzukämpfen.
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PRESSE-ECHO: Schweinerei mit der Grippe
Folgender Artikel von Rainer Woratschka ist am 16.12. im gedruckten Tagesspiegel und in Zeit-online erschienen: "SPD-Politiker Wolfgang Wodarg hält die Maßnahmen gegen H1N1 für "einen der größten Medizinskandale des Jahrhunderts" und macht die Schweinegrippe zum Thema im Europarat..."
www.zeit.de/politik/2009-12/schweinegrippe-europa
Motion for a Resolution and a Recommendation
Faked Pandemics - a threat for health
In order to promote their patented drugs and vaccines against flu, pharmaceutical companies influenced scientists and official agencies, responsible for public health standards to alarm governments worldwide and make them squander tight health resources for inefficient vaccine strategies and needlessly expose millions of healthy people to the risk of an unknown amount of side-effects of insufficiently tested vaccines.
The "birds-flu"-campaign (2005/06) combined with the "swine-flu"-campaign seem to have caused a great deal of damage not only to some vaccinated patients and to public health-budgets, but to the credibility and accountability of important international health-agencies.
The Council of Europe and its member-states should ask for immediate investigations and consequences on their national levels as well as on the international level.
The definition of an alarming pandemic must not be under the influence of drug-sellers.
Explanatory remarks
When in April 2009 some hundred normal influenza cases in Mexico City were rashly announced to be the beginning of a threatening new pandemic, there was little scientific evidence for this judgement. Nevertheless a large and immediate word-wide agenda setting process started and was eagerly spread by alarmist media and formally legitimized by pandemic-defining WHO, the agency, which is our global epidemiological watchdog and task-force.
Besides this, vaccination programs against influenza are already established in most of the exposed countries as an annual routine. They are regularly taking into account all expected varieties of flu-viruses to bundle their antigen fragments in a well-adjusted polyvalent vaccine.
But around the Mexican outbreak, WHO in cooperation with some big pharmaceutical companies and their scientists re-defined pandemics and lowered the alarm-threshold. Those new standards forced politicians in most states to react immediately and sign marketing commitments for additional and new vaccines against "swine-flu" and spend billions of dollars to catch up with the alarming scenario that Big Pharma, media and WHO were spreading.
From the beginning in April 2009 it was clear, that a newly combined flu-virus was on its way - as many flu-virus-variations have been almost every year before. From the first cases in Mexico it was also evident, that this new subtype was doing less harm to infected humans than others in former years. Nevertheless the "swine-flu-campaign" was increasingly threatening people, filling television programs, newspapers, health-agendas, ambulances and hospitals.
Never before the search for traces of a virus was carried out so broadly and intensively. Besides, many cases of death, that happened to coincide with seropositive H1N1 lab-findings, were simply attributed to "swine-flu" and used to foster fear.
Additionally it has been proven, that at least one third of the population older than 60 had already positive test results because of flu contacts in the second half of the last century. In contrast to this "agenda setting process" it has to be stated, that the annual worldwide spreading ("pandemic") of 2009- influenza was a relief for global health, compared with the suffering, influenza waves used to originate most of the years before.
The Australian flu-season, which has already passed by with the Australian winter, has even given evidence, that the infection with "swine-flu" brings some protection against other, more dangerous virus-types. Nevertheless we have to observe, that a faked "swine-flu"- pandemic is still used for marketing risky vaccines.
The victims among millions of needlessly vaccinated people must be protected by their states and independent scientific clarification should provide evidence and transparency for national and -if necessary- European courts.
Tabled by
Dr. Wolfgang Wodarg (Soc. Germany)
(already signed and supported by a sufficient number of menbers of the Parliamentary Assembly of the Council of Europe)
WENIGER DIENSTWAGEN - MEHR DEMOKRATIE WAGEN
FÜR Energiewende / GEGEN Endlagerung von CO2 im Boden
FÜR Atomausstieg / FÜR Förderung der erneuerbaren Energien
FÜR Ausbau der Elektromobilität / FÜR Hilfe für Pendler
GEGEN Schuldenbremse im Grundgesetz / GEGEN Internet-Sperren
GEGEN Online-Durchsuchungen / GEGEN Vorratsdatenspeicherung
GEGEN Zwei-Klassen-Medizin / FÜR gesetzlichen Mindestlohn
GEGEN Privatisierung der Deutschen Bahn
GEGEN Kassenwettbewerb / GEGEN Gesundheitsreform 07
GEGEN Casino-Kapitalismus / GEGEN Steueroasen und Steuerhinterziehung
FÜR Kinderrechte in die Verfassung /
FÜR Kita, Schule und Studium gebührenfrei
FÜR Förderung von Familien / FÜR Mehr Mutterschutz
FÜR Daheim statt Heim / FÜR Förderung der Palliativmedizin
FÜR Patientenverfügung / FÜR Förderung des barrierefreien Reisens
FÜR Unterstützung der Interessen der Minderheiten / FÜR Kulturelle Vielfalt
FÜR Tolerantes Miteinander /GEGEN Gewalt und Fremdenfeindlichkeit
FÜR Volksentscheid ins Grundgesetz /FÜR Förderung des Ehrenamtes
FÜR Verbesserungen für die Traditionsschifffahrt
FÜR gentechnikfreie Landwirtschaft / FÜR Urwaldschutz
FÜR Fluchtursachen (nicht die Flüchtlinge!) bekämpfen
GEGEN Privatisierung militär. Macht / Aushöhlung des staat. Gewaltmonopols
FÜR nur zivile Hilfe für Afghanistan / FÜR WAFFEN unter KONTROLLE
FÜR Krisenprävention durch Armutsbekämpfung
FÜR Mehr Forschung für die Krankheiten der Ärmsten
FÜR Verbot von Streumunition / GEGEN Kindersoldaten
FÜR Medienfreiheit und Medienvielfalt
GEGEN Volksverdummung durch die Medien
FÜR Ernährungssouveränität / FÜR gerechten Welthandel /
FÜR politische Teilhabe aller / FÜR freien Zugang zur Bildung weltweit
FÜR gerechten Zugang zu Wasser, Energie und Gesundheitspflege
Gesundheitsexperte, Arzt, Hochschuldozent
stellv. Fraktionsvorsitzender der Sozialdemokraten im Europarat, Sprecher der deutschen Sozialdemokraten im Europarat; im Bundesvorstand der ASG (Arbeitsgemeinschaft der SozialdemokratInnen im Gesundheitswesen);
ehem. Bundestagsabgeordneter (bis 2009) - Vollmitglied im Gesundheitsausschuss und im "Entwicklungsausschuss" des Deutschen Bundestages, ehem. Bundesausschuss-Vorsitzender der ASG;
Organisationen: ver.di, AWO, Rheumaliga SL-H (ehrenamtl. Präsident)
Politische Schwerpunkte:
Sozialstaat, Umwelt und Nachhaltigkeit, Gesundheit, Entwicklungspolitik, Europa, Außenpolitik, Krisenprävention, Biotechnologie/Ethik, Menschenrechte, Medien, Kultur, Pflege, Demographischer Wandel, Verbraucherschutz, Bildung, Arbeit, Familie...
Ich kämpfe als Fachmann in der Gesundheitspolitik um eine gute, solidarische Krankenversorgung. Ein Gesundheitswesen, dass mit der Not der Menschen Profite maximiert, lehne ich ab. Ethische Fragen rund ums Lebensanfang und Lebensende, Sorge und Pflege, Bio- und Gentechnik, Schutz vor Umweltkrisen sind weitere Themen, in denen ich unsere Politik mitgeprägt habe.
Als Mitglied des Europarates bin ich aktiver Europa- und Aussenpolitiker. Aufgabe des Europarates ist es, in 47 europäischen Staaten die Entwicklung hin zu stabileren Demokratien zu fördern und die Einhaltung der Menschenrechte zu gewährleisten. Hier kann ich europäische Sozial- und Friedenspolitik gestalten und habe wichtige Themen, wie private Militärfirmen, Minderheitenschutz, Medienvielfalt, Palliativmedizin und Gentechnik auf die politische Agenda bringen können.
Als Entwicklungspolitiker bekämpfte ich die Ursachen von Armut, Krankheit und Gewalt in armen Ländern.

In über zwanzig Jahren als Schiffs- und Hafenarzt, Internist, Lungenarzt, Umweltmediziner und nicht zuletzt als Stadtarzt für Flensburg und das nördliche Kreisgebiet habe ich viele wichtige Erfahrungen erworben, die mir seit 1994 eine solide Basis für meine Arbeit in Berlin, Straßburg und bei uns im Norden bieten.
Mein Herz schlägt für Menschen, die allein nicht klarkommen. Deshalb bin ich ehrenamtlicher Präsident der Rheuma-Liga Schleswig-Holstein und Schirmherr der Flensburger Alzheimer Gesellschaft.
Ich spreche fließend Englisch, Französisch und Spanisch. Das brauch(t)e ich bei meiner Arbeit als stellv. Fraktionsvorsitzender beim Europarat, als Obmann der EU-Berichterstatter im Bundestag und als Hochschullehrer an der Flensburger Universität (European Studies). Plattdütsch snack ik ook!
Ich bin Politiker aus Leidenschaft und schöpfe die Kraft dafür durch Musizieren, Schreiben, Malen und möglichst viel Bewegung in der Natur.
23. September 2009
Im Vorfeld der Bundestagswahl am 27. September stellte der sh:z-Verlag die Direktkandidaten der im Bundestag vertretenen Fraktionen für den Wahlkreis 1 (Flensburg-Schleswig) mit einem Fragebogen vor. Hier die Antworten des Bundestagsabgeordneten Dr. Wolfgang Wodarg:
Anlässlich des internationalen Antikriegstages setzt sich der Bundestagsabgeordneter Dr. Wolfgang Wodarg für ein radikales Umdenken in der Energie-, Klima- und Sicherheitspolitik der Industriestaaten, sowie für eine verstärkte weltweite Armutsbekämpfung ein. Er warnt erneut vor der fortdauernden Privatisierung der Kriege. Wodarg hat in den letzten Jahren die Aushöhlung des staatlichen Gewaltmonopols durch private Militärfirmen im Bundestag und im Europarat zum Thema gemacht:
"Wir sind im Krieg, auch wenn es keine klaren Fronten gibt. Auch deutsche Soldaten in der Nato, oder in UN-Einsätzen kämpfen oder sind kampfbereit in Afghanistan, vor Somalia, dem Libanon und anderswo. Die "neuen Kriege" werden von uns hier in Deutschland jedoch kaum wahrgenommen, sie sind Medien-Ereignisse und stören unseren Alltag nicht.
Der Krieg hat sich -wie die Wirtschaft- globalisiert. Es ist frappierend zu sehen, wie Finanz-, Handels- und Rohstoffmärkte ihre Eigendynamik entwickeln und sich immer mehr einer politischen oder gar demokratischen Einflussnahme entziehen.
Und es gibt zu viele, die mit Krieg und Gewalt Geschäfte machen.
Wir sehen die Kriegsberichte in den Medien, wir sehen sie vom Fernsehsessel aus oder durchblättern farbige Bilder in den Illustrierten. Krieg als Medienereignis ist auch ein Geschäftsbereich, der Wachstumsraten aufweist.
Es ist jedoch kaum Gegenstand öffentlicher Diskussion, dass auch der Krieg und die Gewalt immer weniger Sache von Staaten oder Staatenbünden sind und sich immer mehr der politischen Verantwortung entziehen. Das Gewaltmonopol des Staates ist in der Praxis längst aufgegeben. Privatisierte Gewalt hat sich mehr und mehr ausgebreitet - ob in Form von bewaffneten Milizen, Warlords, Terroristen, Mafias oder privaten Militärfirmen (PMF).
Die in Europa nach dem westfälischen Frieden von 1648 in einem mühevollen Prozess nach und nach der staatlichen Kontrolle unterworfene Gewaltanwendung ist wieder auf dem Weg in ein neues globales Mittelalter. Gegenwärtig sind in der Welt mehr als eine Million Angestellte allein bei den privaten Militärfirmen in über hundert Ländern als Privatsoldaten tätig. Die Anzahl der PMF beläuft sich auf über Tausend. Es ist eine Dienstleistungsbranche mit riesigen Umsätzen. Von allen Wirtschaftszweigen wies sie in den letzten Jahren die höchsten Wachstumsraten und die größten Profitmargen auf. Angeboten wird alles, vom Sicherheitsdienst, über Spionagedienste und Kampftruppen bis zum Kampfhubschrauber. Die Kriege im Irak und in Afghanistan werden nicht nur um Energieressourcen und Drogenmonopole geführt; unter ethnischem, religiösem oder weltanschaulichem Label werden militärische Dienstleistungen verkauft, werden Waffen gehandelt, kämpfen die Konkurrenten um Marktpositionen. Die westlichen Demokratien stehen dem nicht nach und eröffnen für ihre Gewalt-Anbieter neue Märkte, machen sie zu Börsen-Rennern und liefern sogar das hierfür förderliche Marketing. Was für den Pharma-Aktionär das Gespenst der "Vogelgrippe" und jetzt die "Schweinegrippe" schafft, leistet für die Militär-Wirtschaft der "Kampf gegen den Terrorismus".
Warlords gibt es auch an der Börse! Ihnen muss unser politischer Kampf gelten, wenn wir nicht ins globale Mittelalter schliddern wollen. Das Gewaltmonopol des Staates ist international zu verteidigen und auszubauen, die Vereinten Nationen müssen gestärkt und die demokratische Verantwortung über die Regeln für Gewaltanwendung national und international gesichert werden.
Ich habe die politische Kontrolle über Gewaltanwendung und die Probleme durch private Militärfirmen im Bundestag und im Europarat zum Thema gemacht. Als Berichterstatter im politischen Ausschuss des Europarates und als Entwicklungspolitiker im Deutschen Bundestag fordere ich Transparenz sowie nationale und internationale Regeln für die Unternehmen dieser Branche.
Bei vielen Konflikten spielen auch die Interessen global agierender Unternehmen und der sie unterstützenden Regierungen eine wichtige Rolle. Es geht um die Sicherung von wichtigen Ressourcen wie Erdöl, Gas, Coltan, Uran, Tropenholz und anderen Rohstoffen oder um deren Transportwege. Auch hier, mit jedem Gewaltkonflikt, winkt der Militär-Branche ein neuer Absatzmarkt.
Bei Gewalt und Not in aller Welt dürfen wir nicht vergessen, dass unsere Lebensweise, unsere Konsumgewohnheiten und unsere Ansprüche ursächlich mit der Not in den armen Ländern verknüpft sind. Unser Beispiel ist maßgebend und deshalb enorm wichtig. Wirtschaft und Arbeitsmarkt bei uns wachsen durch die Globalisierung. Das ist nur im Frieden möglich.
Das Bild von Gewalt und Krieg wird zunehmend auch von ökologischen Rahmenbedingungen geprägt. Hurrikans, Taifune, Erdbeben und Überflutungen zeigen immer wieder, dass selbst in politisch stabil wirkenden Ländern Auswirkungen des Klimawandels die staatliche Ordnung sehr schnell außer Kraft setzen können.
Schon heute gibt es auf dem Globus mehr Klima- als Kriegsflüchtlinge. Abschmelzende Gletscher, leere Brunnen und Talsperren, vertrocknete Felder bringen Hunger, Durst und Armut für die einen; Überflutungen und Wirbelstürme machen für andere den Lebensraum unsicher. Besonders in fragilen Staaten führt dies fast regelmäßig und unausweichlich zur Überforderung staatlicher Ordnung und zu gewaltsamen Auseinandersetzungen bis hin zu "Verteilungskriegen" innerhalb der jeweiligen Gesellschaften.
Der Kampf um knappe Ressourcen verstärkt sich und aus der Not entsteht immer häufiger Wut und Gewalt. In armen Ländern Afrikas und Asiens fliehen bereits viele Menschen vor Hunger, Durst und Chaos und lösen so auch Konflikte in Nachbarregionen aus. Selbst einige reiche europäische Staaten werden durch Flüchtlingsströme politisch verändert, weil die Furcht vor den Fremden politisch geschürt und genutzt wird. Verstärkte Abwehr an den Grenzen, umzäunte Lager, Ghettos und Xenophobie entstehen und nicht die Not wird bekämpft, sondern deren Opfer.
Die klassische, militärisch orientierte Sicherheitspolitik ist bereits mit den klimabedingten Konflikten strukturell überfordert - einerseits weil die Mittel nicht ausreichen und andererseits, weil es einfach zu viele Krisen gibt. Wir müssen deshalb den Schwerpunkt der politischen Aktivität auf die zivile Krisenprävention verlagern, um den Ausbruch von kriegerischen Auseinandersetzungen zu vermeiden. Das heißt unter anderem, dass wir die Kapazitäten zur Konflikt- und Risikoanalyse deutlich ausbauen und die Prüfung der Klimaverletzlichkeit stärken.
Wir wissen längst, dass zB. der afrikanische Staatengürtel vom Sudan bis zum Senegal ein "Klimakrisenpulverfass" darstellt. Der Präventionsbedarf für diesen Teil der Welt wird inzwischen allgemein auf der höchsten Alarmstufe angesiedelt.
Kriesenprävention tut not! Ein radikales Umdenken in der Energie-, Agrar- und Klimapolitik der Industriestaaten ist deshalb notwendig, genauso wie eine verstärkte Armutsbekämpfung weltweit. Nur wenn es gelingt, das staatliche Gewaltmonopol weltweit zu sichern, den Klimawandel, die soziale Spaltung bei uns und die Massenarmut in den Enwicklungsländern zu bremsen, die globalisierte Finanzindustrie zu "bändigen" und die fossilen und nuklearen Ressourcen durch erneubare Energiequellen zu ersetzen, könnte die Weltgesellschaft doch noch auf eine friedliche Zukunft hoffen.
Der heutige Antikriegstag soll mehr bringen als Rückbesinnung."
Ihr Dr. Wolfgang Wodarg