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Junge Piraten

Junge Piraten
  • Aufruf zu Anti-ACTA-Demonstrationen in Deutschland:

    Sei mit dabei, wenn am 11. Februar 2012 in über 150 Städten die Menschen ihre Stimme gegen das multilaterale Handelsabkommen ACTA erheben, um zu beweisen, dass die demokratischen Grundrechte einer freien Gesellschaft schwerer als wirtschaftliche Einzelinteressen wiegen.

    Die fortschreitende Ausweitung der Interessen der Verwertungsindustrie auf dem Rücken der Nutzer, die blinde Monopolisierung von Medikamenten, durch die in Entwicklungsländern Menschenleben geopfert werden, und die Privatisierung der Strafverfolgung sind genauso wie die Verabschiedung eines völlig undemokratischen Abkommens vollumfänglich abzulehnen und zu verurteilen.

    Setze ein Zeichen und komm am 11.02. zu Demonstrationen in deiner Nähe!

    www.stoppacta-protest.info

    Seit 2008 wird das Handelsabkommen ACTA hinter verschlossenen Türen verhandelt und war bis zu seiner Vollendung nur den Regierungs– und Lobbyvertretern zugänglich. Bis zuletzt war es der Öffentlichkeit nur über inoffizielle „Leaks“ möglich Einblick in den Vertragstext und die Pläne zu nehmen. Die Parlamente selbst hatten keinerlei Möglichkeit Einfluss auf den Inhalt auszuüben und können den Vertrag nur noch unterzeichnen oder ablehnen.

    Die beteiligten Staaten verpflichten sich Urheberrechtsverletzungen als Straftat zu behandeln, die in einigen beteiligten Ländern bisher nur Vergehen darstellten. Selbst das Umgehen von Kopierschutzmaßnahmen soll so mit Gefängnisstrafen belegt werden können.

    Generika, die auf dem Handelsweg in Entwicklungsländer ein ACTA-Unterzeichnerland passieren, werden durch ACTA als Produktfälschungen eingeordnet und dürfen dort zerstört werden, was verheerende Auswirkungen auf den globalen Medikamentenhandel und damit auch auf die Konsumenten in ärmeren Teilen der Welt haben wird. Dies kritisiert auch die Organisation Ärzte ohne Grenzen. Eben jene betroffenen Länder wurden bei den Verhandlungen zu ACTA ausgeschlossen und hatten keine Möglichkeit der Partizipation.

    Zu aller letzt verwundert es sehr, dass ACTA in einer am 16. Dezember 2011 stattgefundenen nicht-öffentlichen Sitzung im Agrar– und Fischereirat der Europäischen Union unterzeichnet wurde. Für Deutschland nahm die, eigentlich für den Verbraucherschutz zuständige, Ministerin Ilse Aigner an dem intransparenten Treffen teil.

    Glücklicherweise steht die Zustimmung durch das Europäische Parlament noch aus. Diese letzte Chance unser Recht auf demokratische Beteiligung einzufordern und dem demokratie– und menschenrechtsfeindlichen Abkommen ein Ende zu setzen, müssen wir nutzen!

    Rund um den Globus formiert sich Widerstand, um die Ratifizierung von ACTA zu verhindern. Sei Du ein Teil davon! Dies ist keine einfache Demonstration – dies ist der Kampf um eine Zukunft in einer friedlichen, freien und zivilisierten Welt!

    Schließ dich dem weltweiten Protest an!

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  • Breites Bündnis ruft zur Anti-ACTA-Demo in Frankfurt am 11.02.2012 auf:

    Stopp ACTA Demo am 11.02.Am 26. Januar wurde von der EU das umstrittene „Anti Counterfeiting Trade Agreement“ (ACTA) unterzeichnet. Nichtregierungsorganisationen, Interessengemeinschaften, Bürger und Parteien rufen Mitglieder und Mitbürger dringend dazu auf, sich am 11. Februar an den in Frankfurt am Main stattfindenen Protesten zu beteiligen. Das vorgeblich als Handelsabkommen zur Bekämpfung von Produkt– und Markenpiraterie begründete Vertragswerk birgt in seiner derzeitigen Form zahlreiche Gefahren für grundlegende Bürger– und Menschenrechte.

    In einer Fußnote versteckt [1] fordert der Vertrag beispielsweise die Einführung einer Haftung der Internetprovider für die durchgeleiteten Inhalte. Eine solche Regelung hätte weitreichende Konsequenzen für den freien Informationsaustausch. Provider würden indirekt zum Aufbau einer Überwachungs– und Zensurinfrastruktur gezwungen.

    Auch im Gesundheitsbereich ergeben sich erhebliche Gefahren aus dem Vertragstext. Wirkstoffgleiche Kopien von Medikamenten, die unter bestimmten Markennamen vertrieben werden (sogenannte Generika) sollen beim Im– und Export von den Zollbehörden gestoppt werden können [2]. Dadurch entstehen erhebliche Risiken für die Versorgung insbesondere armer Länder mit Arzneimitteln [3].

    Dieser Vertrag wurde über vier Jahre von Politik und Lobbyisten unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt und soll nun ohne öffentliche Diskussion vom Europäischen Parlament durchgewunken werden. ACTA ist ein weiterer Schritt in die falsche Richtung und es werden abermals Freiheiten der Bürger für wirtschaftliche Interessen geopfert. Allein die Geheimverhandlungen sind schon Grund genug ACTA abzulehnen.

    Noch gibt es die Möglichkeit ACTA durch die nationalen Parlamente und das EU-Parlament zu stoppen, weshalb sich rund um den Globus Widerstand formiert um die Ratifizierung zu verhindern. So auch in Frankfurt, wo ein breites Bündnis aus Vertretern der Humanistischen Union, der Grünen Jugend, Piratenpartei Hessen, Occupy Frankfurt und der Jungen Piraten alle Bürgerinnen und Bürger dazu aufruft, am 11. Februar 2012 gegen ACTA zu demonstrieren. Beginn ist 15:00 am Kaisersack.

    Ansprechpartner für die Presse ist Ruben Bridgewater, erreichbar unter der Telefonnummer 01570 / 35 44 080

    Nähere Informationen zu ACTA und den geplanten bundesweiten Demonstrationen finden sich u.a. hier:


    Links:
    [1] ACTA-Text, deutsche Fassung Art. 27, S. 32
    [2] ACTA-Text, deutsche Fassung Abschnitt 3, S. 19
    [3] ACTA gefährdet Medizinversorgung armer Länder
    [4] Liste der Städte mit Aktionen am 11.2.
    Europakarte mit Aktionsorten


    Verantwortlich für den Inhalt dieses Aufrufs: Ruben Bridgewater, Pressekoordinator der ACTA Demo in FFM
    Verantwortlich für den Versand der Pressemitteilung: Bundespressestelle der Jungen Piraten

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  • Bundesmitgliederversammlung der Jungen Piraten wählt neuen Vorstand und beschließt Forderung nach Wahlrecht ab Geburt:

    Auf ihrer jährlichen Bundesmitgliederversammlung am vergangenen Wochenende in Nürnberg haben die Jungen Piraten einen neuen Vorstand gewählt und sich für die Abschaffung der Altersgrenze für aktives Wahlrecht bei Europa-, Bundestags-, Landtags– und Kommunalwahlen ausgesprochen.

    Bundesmitgliederversammlung 2012

    Bundesmitgliederversammlung 2012

    „Für uns ist nicht nachvollziehbar, warum es zum Schutz der Demokratie notwendig sein sollte, Minderjährige in ihren Grundrechten zu beschränken, indem sie von der Wahl ausgeschlossen werden und ihnen das Abstimmungsrecht vorenthalten wird. Im Gegenteil: Ihre Beteiligung stellt in unseren Augen eine Bereicherung dar“, meint Paul Meyer-Dunker (19), neu gewählter Stellvertretender Vorsitzender der Jungen Piraten.

    Zum neuen Vorsitzenden wurde Florian Zumkeller-Quast gewählt. Der einundzwanzigjährige Breisgauer setzt sich für eine stärkere politische Kooperation mit der Mutterpartei sowie den Ausbau der internationalen Kooperationen und des politischen Bildungsangebotes ein. Die abgelöste Vorsitzende Julia Reda und ihre Stellvertreterin Susanne Graf, die seit vier Monaten im Berliner Abgeordnetenhaus sitzt, traten nicht erneut an.

    Weitere Vorstandsmitglieder sind Benjamin Pampel (19, Schatzmeister), Patrick Rauscher (19, Schriftführer) sowie die Beisitzer Christina König (19), Lukas Martini (17) und Alexander Schilling (18).

    Bundesmitgliederversammlung der Jungen Piraten 2012 (CC-BY-ND Dominic Römer)

    Gruppenfoto

    Internationale Unterstützung erhielten die Jungen Piraten von Lola Voronina, Generalsekretärin der Pirate Parties International (PPI), und weiteren Vertretern der PPI. Für den Aufbau einer Internationalen Dachorganisation der Jugendverbände der Piratenparteien wurde eine Kooperation vereinbart.

    Bilder CC-BY-ND by Dominic Römer


    Verantwortlich für das Erstellen der Pressemitteilung: Bundespressestelle der Jungen Piraten
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  • Junge Piraten laden zur Bundesmitgliederversammlung nach Nürnberg:

    Am kommenden Wochenende, dem 28. und 29. Januar, findet im Nürnberger Kolpinghaus die alljährliche Bundesmitgliederversammlung der Jungen Piraten statt. Die Jugendorganisation der Piratenpartei wählt einen neuen Bundesvorstand, die bisherige Vorsitzende Julia Reda (25) tritt nicht erneut an. Neben der Vorstandswahl werden auf der Bundesmitgliederversammlung konkurrierende Anträge zum Wahlrecht behandelt, die eine Absenkung bzw. vollständige Abschaffung des aktiven Wahlalters bei Europa-, Bundestags-, Landtags– und Kommunalwahlen fordern.

    Eckdaten:

    Datum:

    28./29. Januar

    Beginn:

    Sa, 10:00 Uhr, Akkre­di­tie­rung ab 9:00 Uhr

    Ort:

    Kol­ping­haus
    Kol­ping­gasse 23–26
    90402 Nürnberg

    Pressevertreter werden gebeten, sich im Vorfeld per Mail an presse@junge-piraten.de unverbindlich anzumelden.


    Bild CC-BY-SA: Nutzer kre8tiv auf Flickr.


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  • Jahresrückblick der Jungen Piraten:

    2011 neigt sich dem Ende zu und die Jungen Piraten schauen zurück auf ein sehr erfolgreiches Jahr:

    Die Bundesmitgliederversammlung im Februar, bei der die Jungen Piraten nicht nur einen neuen Vorstand gewählt, sondern auch ihr Leitbild beschlossen haben, das als Grundlage ihrer politischen Jugendarbeit dient und das Selbstverständnis als Junge Piraten zusammenfasst.

    Das Frühjahr war geprägt von Wahlen in verschiedenen Bundesländern und auf Kommunalebene, wo auch viele Junge Piraten regelmäßig den älteren Piraten beim Wahlkampf halfen. Belohnt wurde dieses Engagement mit Sitzen in Hamburg, Bremen, Hessen und Niedersachsen.

    Auch beim ersten Bundesparteitag der Piraten 2011 in Heidenheim waren die Jungen Piraten eingebunden – Ob es um Unterstützung der AG Schnittchen, Betreuung des Infostandes oder Buttonherstellung ging, die JuPis waren stets dabei.

    Ein Höhepunkt war sicherlich das Camp, das Anfang August stattfand. 40 Junge Piraten trafen sich auf der Burgruine Ortenberg-Lißberg, um eine Woche gemeinsam Workshops durchzuführen und Gedanken auszutauschen. Es war ein buntgemischtes Angebot von Workshops und Vorträgen unter anderem über Gentechnik, Risikobewertung und das Leistungsschutzrecht für Presseverleger. Auch einige Mitglieder der Jungen Liberalen statteten uns auf dem Camp einen Besuch ab, bei dem es Ihnen so gut gefiel, dass sie auch zum Abschluss des Camps noch einmal zum Jeopardy vorbeischauten.

    Zum traditionellen Pflichtprogramm im Sommer gehört für die Jungen Piraten natürlich auch die Teilnahme an der Freiheit statt Angst, einer Demonstration in Berlin, auf der wir auch dieses Jahr wieder mit vielen Teilnehmern beteiligt waren. Zeit zum Durchatmen blieb dannach kaum – schon eine Woche später sind in Berlin mit Susanne Graf, Heiko Herberg, Martin Delius und Christopher Lauer vier Junge Piraten ins Berliner Abgeordnetenhaus eingezogen.

    Kurze Zeit nach der Wahl war in Berlin die YOU – eine Messe ganz ausgerichtet auf Jugendliche. Dort waren die Jungen Piraten mit einem Stand vertreten. Nicht nur die Messbesucher informierten sich über die Jugendorganisation der Piratenpartei, sondern auch Pressevertreter und andere Austeller besuchten den Stand.

    Aber auch am Ende des Jahres kamen die Jungen Piraten nicht zur Ruhe. In der Organisation und Durchführung des Bundesparteitags der Piraten in Offenbach spielten die Jungen Piraten eine tragende Rolle. Sie kümmerten sich um die Gadrobe, bildeten das Netzwerkteam und unterstützten überall, wo noch Hilfe fehlte.

    Zum Jahresausklang waren die Jupis, zusammen mit Mitgliedern des Pirate Gaming e.V., dann noch bei der Northcon, der größten LAN-Party Deutschlands mit einem Stand vertreten. Politische Diskussion mischte sich mit RetroGaming und am Ende sind sicherlich sowohl Spieler als auch Jupis mit vielen neuen Eindrücken nach Hause gefahren.

    Die Jungen Piraten bedanken sich herzlich bei allen Mitgliedern, Spendern und Unterstützern für das erfolgreiche Jahr 2011, und hoffen, auch im Jahr 2012 auf eure Unterstützung bauen zu können.

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  • Einladung zur Bundesmitgliederversammlung:

    Ahoi!

    Gemäß §10 (4) der Satzung der Jungen Piraten lädt der Bundesvorstand alle Jungen Piraten zur Bundesmitgliederversammlung am 28. und 29. Januar 2012 nach Nürnberg ein. Auf dem Programm unserer alljährlichen Mitgliederversammlung zu Beginn des neuen Jahres steht unter anderem die Wahl eines neuen Vorstands und die Debatte über eine Absenkung des Wahlalters.

    Allgemeine Informationen zum Ablauf und der Location findest Du im Wiki und weiter unten in diesem Artikel.

    Datum: 28./29. Januar
    Beginn: Sa, 10:00 Uhr, Akkreditierung ab 9:00 Uhr

    Ort:
    Kolpinghaus
    Kolpinggasse 23–26
    90402 Nürnberg

    Kolpinghaus auf OpenStreetMap.

    Bitte trage Dich in die Teilnehmerliste ein, um uns die Planung zu erleichtern. Natürlich erhältst Du auch Zutritt und Stimmrecht, wenn Du Dich vorher nicht eingetragen hast.

    Schlafplätze sind in begrenzter Zahl bei privat verfügbar, Gesuche bitte im Wiki eintragen. Dort findest du auch Informationen zu den Schlafplätzen direkt im Kolpinghaus und im direkt nebenan liegenden Hostel.

    Vorläufige Tagesordnung:

    • TOP 1: Begrüßung durch Vorsitzende
    • TOP 2: Verabschiedung der Geschäftsordnung
    • TOP 3: Wahl Versammlungsleiter, Protokollant und Wahlleiter
    • TOP 4: Verabschiedung der Tagesordnung
    • TOP 5: Abstimmung über Zulassung von Gästen
    • TOP 6: Wahl der Rechnungsprüfer (2011)
    • TOP 7: Satzungsänderungsanträge
    • TOP 7.1: Anpassung des Satzungspunktes §4.3: Form der Beitrittserklärung
    • TOP 7.2: Anpassung des Satzungspunktes §8.3: Volljährigkeit der Vorstandsmitglieder
    • TOP 7.3: Anpassung des Satzungspunktes §5.1.1: Form der Austrittserklärung
    • TOP 7.4: Anpassung des Satzungspunktes §8.5: Vorgezogene Vorstandsneuwahlen
    • TOP 8: Sachanträge
    • TOP 8.1: Anpassung der Beitragsordnung
    • TOP 8.2: Nichtwertung einer Piratenpartei-Mitgliedschaft als Beitragsermäßigungskriterium (Alternativantrag zu „Anpassung der Beitragsordnung“)
    • TOP 8.3: Positionspapier: Aufhebung des Wahlalters/Wahlrecht ab Geburt
    • TOP 8.4: Positionspapier: Herabsetzung des Wahlalters (Alternativantrag zu „Aufhebung des Wahlalters/Wahlrecht ab Geburt)
    • TOP 8.5: Änderung der Schiedsgerichtsordnung: Streichung des § 7
    • TOP 9: Tätigkeitsbericht des Vorstandes
    • TOP 10: Bericht der Rechnungsprüfer
    • TOP 12: Entlastung des Vorstandes
    • TOP 13: Vorstandswahlen
    • TOP 14: Wahlen des Schiedsgerichts
    • TOP 15: Sonstiges
    • TOP 16: Schlusswort des Vorstandes
    • TOP 17: Schließung der Versammlung
      • Alle Anträge an die Bundesmitgliederversammlung findest Du im Wiki.

        Anträge können in ihrem Wortlaut noch geändert werden, allerdings können keine neuen Anträge (mit Ausnahme von direkten Alternativanträgen zu den Sachanträgen) mehr eingereicht werden. Die Satzungsänderungsanträge stehen bis spätestens Samstag, 14.01.2011, in ihrer endgültigen Fassung im Wiki. Sachanträge können auch auf der Versammlung noch in ihrem Wortlaut geändert werden.

        Wir freuen uns auf euch!

        Julia Reda
        Vorsitzende der Jungen Piraten

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      • Geocacher — Eine Horde rücksichtsloser Trampeltiere?:

        Ein Geocache

        Ein Geocache

        Zur letzten Sitzung der Gemeindevertreter in Freigericht stellte die CDU einen Antrag zum Geocaching. Es sollte geprüft werden, ob in der Umwelt Schäden durch das Geocaching entstehen. Der Antrag wurde abgelehnt – zu Recht, meinen die Jungen Piraten:

        „Der Antrag hat suggeriert, dass Geocacher wilde Barbaren sind, die nachts in die Wälder Freigerichts einfallen, Wild erschrecken und die Natur schädigen“, meint René Waller, Junger Pirat und Kreistagsabgeordneter im Main-Kinzig-Kreis. „Das ist BIödsinn. Geocacher tun Ihr Möglichstes, um die Umwelt nicht zu schädigen. Denn darum geht es in Ihrem Hobby: Um die Umwelt.„

        So ist eine der Grundregeln beim Geocaching, den Platz so zu verlassen, wie man ihn vorgefunden hat, um die Natur zu schützen und anderen „Cachern“ die Möglichkeit zu geben, ihn zu besuchen und neu zu entdecken.

        Früher war es ganz normal, dass die Jugend zum Toben in der Natur war, Hütten und Dämme baute, Seile über Schluchten spannte und als „Forscher“ durch die Wälder zog. Warum sollte das auf einmal Wald und Wild schaden, obwohl es sich damals nicht davon beeindrucken ließ? Und heißt der Appell gegen Geocaching im Klartext: „Jungs und Mädels, zurück an die Spielekonsolen“?

        Denn entgegen der Befürchtungen der CDU Freigericht verursachen Geocacher keinen Müll, sondern versuchen sogar, ihn zu beseitigen: Cache in – Trash out ist ein weiterer wichtiger Aspekt des Geocaching. Hierbei handeIt es sich um den Grundsatz, dass MüII, der durch andere in die Natur gebracht wurde, durch die Geocacher eingesammelt und seiner korrekten Bestimmung zugeführt wird. Dadurch woIIen die Cacher zeigen, wie wichtig ihnen die Natur ist, und dass es gerade nicht um die Verschmutzung, sondern um den Erhalt der Natur geht.

        Gerne laden wir natürlich die Gemeindevertreter aus Freigericht einmal zum Geocaching ein. Wir erklären Ihnen die Suchtechniken und können uns gemeinsam auf die Suche nach einem Cache machen. Dann können sich die Freigerichter Gemeindevertreter selbst ein Bild von dieser schönen Freizeitbeschäftigung machen.


        Beim Geochaching geht es darum, kleine „Schätze“ zu finden, die entweder per Koordinaten oder in Verbindung mit Rätseln in speziellen Portalen aufgelistet sind. Oftmals findet man auch Hinweise auf die Geschichte des Ortes oder auf schöne Plätze in der Nähe.


        Verantwortlich für das Erstellen der Pressemitteilung: Bundespressestelle der Jungen Piraten
        Verantwortlich für den Versand der Pressemitteilung: Piratenpartei Deutschland, Kreisverband Main-Kinzig


        Das in diesem Artikel verwendete Bild ist von Nomad Tales auf Flickr und steht unter einer Creative Commons-BY-NC-ND-Lizenz.

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      • Die Jungen Piraten auf der YOU:

        Das Logo der YOU!.

        Das Logo der YOU!.

        Nach der Jugendmesse YOU in Berlin blicken die Jungen Piraten auf ein Wochenende intensiver politischer Diskussion und Information zurück: Erfreulich war vor allem der stetige Besucherstrom am Stand der JuPis und das Interesse der Jugendlichen an Politik.

        Viele Kinder und Jugendliche, aber auch Gäste anderer Altersklassen waren, vor allem nach dem großen Erfolg der Berliner Piratenpartei in den Wahlen zum Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen, sehr an den Zielen der Jungen Piraten interessiert. Das führte in vielen Fällen zu langen, belebten Diskussionen.

        „Mit einigen Jugendlichen haben wir über eine Stunde diskutiert und hatten im Nachhinnein das Gefühl, nur einen Bruchteil unserer Themen behandelt zu haben.”, sagt Christina König, Vorstandsmitglied der Jungen Piraten. Die Zeit, Intensität und inhaltliche Tiefe der Diskussionen zeigen deutlich, dass Politik für Jugendliche durchaus eine Rolle spielt, Politikverdrossenheit ist eine Seltenheit. „Die Politik selbst ist nicht das Problem. Die Vernachlässigung der für Jugendliche wichtigen Themen ist es.“, findet Simon G., der zum Ende der YOU ebenfalls auf insgesamt mehrstündige Gespräche zurückblickt: „Das Interesse und der Wille, sich an der Politik zu beteiligen ist durchaus vorhanden. Nun muss es noch die Möglichkeiten geben.“

        Diese Möglichkeit sieht er vor allem in der Piratenpartei, die nicht umsonst den Ruf der „Mitmach-Partei“ trägt und diesen auch auf der YOU unter Beweis stellte: Über die drei Tage der Messe konnten sich die Messebesucher am Stand der Jungen Piraten direkt an der Berliner Politik beteiligen, indem sie ihre Ideen, Anregungen und Wünsche auf Karten an die zukünftigen Abgeordneten der Piratenpartei im Berliner Abgeordnetenhaus schrieben. Diese Karten haben die Berliner Piraten bereits erhalten und werden sie in einer Fraktionssitzung diskutieren.

        Zuspruch fand auch die Aktion „Hol dir deine Daten zurück“ zum Thema Datenschutz in Social Networks. Zu den beiden Vorträgen am Freitag und am Samstag fanden sich viele Gäste aller Altersgruppen ein und informierten sich über die Gefahren, aber auch den Nutzen diverser Social Networks und konnten anhand eines Workshops direkt nachvollziehen, wie ein verantwortungsbewusster, datensparsamer Umgang mit Social Networks umzusetzen ist.

        Insgesamt können die Jungen Piraten ein positives Fazit aus der YOU ziehen und hoffen, einige Interessierte Gäste auf ihrem Berliner Stammtisch am Mittwoch, dem 28.09.2011, in der Geschäftstelle der Piratenpartei wiederzusehen.


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      • Junge Piraten auf der YOU – Halbzeit:

        Unser Stand auf der YOU!.

        Unser Stand auf der YOU!.

        Es ist Halbzeit auf der YOU, Europas größter Jugendmesse. Bis zu 140.000 Besucher hat die Großveranstaltung auf dem Berliner Messegelände in den letzten beiden Jahren angezogen und auch für dieses Jahr wird eine ähnlich große Anzahl Besucher erwartet. Und in diesem Jahr sind, in Sichtweite vom Truck des Deutschen Bundestages, auch die Jungen Piraten mit dabei.

        „Hey, die Piratenpartei! Ich hab‘ Euch gewählt!“

        Die Zwischenbilanz fällt positiv aus: Eine Menge Messebesucher aus allen Altersschichten kommen am Stand ins Gespräch, oft mit der oben zu lesenden Begrüßung. Es wird gratuliert, Hände werden geschüttelt. „Toll, was ihr in Berlin geschafft habt!“, heißt es oft. Gemeint ist damit der grandiose Erfolg von fast 9% bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl am letzten Sonntag. Und trotzdem erfahren die meisten Besucher etwas Neues über die Partei, vor allem aber über deren Jugendorganisation, die Junge Piraten. „Wer seid Ihr denn?“ oder „Was macht Ihr so?“ sind häufige Fragen – und dann geht die inhaltliche Diskussion los.

        Das Logo der YOU!.

        Das Logo der YOU!.

        Besonders gut kommt das Piratenprogramm zur Drogenpolitik an: Obwohl das Thema oftmals belächelt wird und in der Politik der meisten Parteien keine Rolle spielt, ist es für Jugendlich in Berlin offenbar ein wichtiger Punkt. Die Argumente der PIRATEN für die Legalisierung weicher Drogen und für „Suchtpolitik statt Drogenkrieg“ finden Anklang und überzeugen, im Gegensatz zu den Versuchen, das Thema ins Lächerliche oder Triviale zu ziehen. „Ich hab‘ ‚Haschisch legalisieren‘ draufgeschrieben“, sagt eine 16-jährige, und meint damit einen Zettel, den sie gleich in eine umfunktionierte Wahlurne zu anderen Karten werfen wird, die Jugendliche den frischgebackenen Abgeordneten im Berliner Abgeordnetenhaus geschrieben haben. „Eure Ideen direkt ins Abgeordnetenhaus“ steht auf der transpareten Plastikkiste, die sich nach Aufstellung am Samstagvormittag recht schnell gefüllt hat. Susanne Graf, jüngste Abgeordnete des zukünftigen Berliner Abgeordnetenhauses und stellvertretende Vorsitzende der Jungen Piraten, findet die Idee mit den Nachrichten super und verspricht, die Karten der Fraktion zuzuleiten.

        „Das hat sich schon bei Bildungsaktionen der bayrischen Jungen Piraten bewährt.“, sagt einer der JuPis vor Ort, während er mit einer mitgebrachten Button-Maschine Buttons mit JuPi-Logo prägt. Diese sind am Stand ständig Mangelware, so beliebt sind sie bei den Jugendlichen. Die JuPis wechseln sich ab, jeder schneidet aus, presst oder fädelt die Anstecknadeln ein; gestern hat sogar Sebastian Nerz, Bundesvorsitzender der Piratenpartei, das Gerät eine Stunde lang bedient, als er zu Gast am Stand war. Über Politik diskutieren, ob mit Besuchern, der Presse oder einfach den Anwesenden, kann man schließlich parallel.

        Insgesamt also ein typisches Bild für die Arbeit der Jungen Piraten: Kontakte knüpfen, das Piraten-Programm erklären, über Politik im allgemeinen und speziellen diskutieren, und – natürlich – selbst Politik gestalten. Der Erfolg, gemessen an den vielen interessierten Jugendlichen und Erwachsenen, die zu Gast am Stand sind, spricht für sich.


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      • Besucht uns auf der YOU!:

        Der Wahlkampf ist vorbei, jetzt geht es für uns in der Hauptstadt richtig los! Vom 23. bis 25. September sind die JuPis auf der YOU, Deutschlands großer Jugendmesse, vertreten. Ihr findet uns im Bereich education in Halle 20, Stand 135.

        Neben der frisch gewählten Berliner Piraten-Abgeordneten Susanne Graf könnt Ihr am Freitag ab 14 Uhr Sebastian Nerz, den Vorsitzenden der Piratenpartei, kennenlernen, Freitag und Samstag Vormittag ab 10:25 Uhr in der Schülerlounge bei unserem Workshop „Hol dir deine Daten zurück!“ über Sicherheit in Social Networks diskutieren, oder uns einfach an unserem Infostand treffen.

        YOU-Logo

        Die YOU öffnet von Freitag bis Sonntag zwischen 10 und 18 Uhr auf dem Messegelände Berlin (S. Bhf. Messe Nord/ICC) ihre Tore. Tagestickets kosten 11 Euro, 17 Euro für das ganze Wochenende. Mehr Infos rund um die YOU gibt es hier.


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