Richard Branson: Business opportunities are like buses, there's always another one coming.
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Als Mitglied der Europäischen Parlaments stehe ich ein für eine Europäische Union, die soziale Sicherheit und Freiheit verwirklicht. Für eine EU, die Menschenrechts- und Antidiskriminierungspolitik als Kernaufgabe begreift. Und eine EU, die den Menschen dort eine Stimme gibt, wo sie leben.
Gibt es ein Lebensmotto der Franziska Brantner?
Franziska: Mmmh, schwierig. Die Hoffnung stirbt zuletzt (lacht). Nee, das ist zu hart. Vielleicht: Es ist zu spät, Pessimistin zu sein. Oder noch eher: Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
Was müsste für einen Aufenthalt auf einer einsamen Insel unbedingt im
Gepäck sein?
Franziska: Ein gutes Buch, Musik und jemand, der mir nahe steht...
Gibt es ein europäisches Lieblingsmenü?
Franziska: Oh je, das wird schwierig. Also zur Vorspeise ein Feldsalat mit Croutons und einem bisschen Speck, also badische Küche. Als Hauptspeise ein Risotto mit "Asperges vertes" (grünem Spargel), das ist vielleicht eher italienisch, und als Nachspeise ganz unbedingt "Creme brulee".
Passiert es häufiger, dass jemand sagt, "Mein Gott sind sie jung für den Job"?
Franziska: Nein, direkt sagt das niemand. Aber denken tun das schon manche. Oder ich werde, wenn ich Unterlagen abhole gefragt, für welchen Abgeordneten ich denn arbeite. Dann sage ich immer. "Ich sehe vielleicht nicht so aus, aber ich bin es selbst". Aber in der Regel ist es eher so, dass die Leute sagen, "Mensch, haben Sie schon viel gemacht für ihr Alter".
Das komplette Interview können Sie auf meiner Homepage nachlesen.

Oktober 2009 im Wahlkreis.
Geboren am 24. August 1979 in Lörrach und in Südbaden aufgewachsen, zog es mich nach der Schule in Freiburg in die Ferne. Ich habe in Paris an der Sciences Po und in New York an der Columbia University Politikwissenschaften und Volkswirtschaft studiert. Zuvor war ich in Tel Aviv (Israel) und Washington D.C. (USA) für die Heinricht Böll Stiftung tätig und später Stipendiatin dessen Studienwerks und der des Deutschen Volkes.
Schon während meiner Schulzeit am Deutsch-Französischen Gymnasium in Freiburg macht ich mich stark für einen Jugendgemeinderat und ein Kulturzentrum. Von dort kam ich zur Grünen Jugend in Freiburg und arbeitete dann im Landes- und Bundesvorstand mit. Zur Europawahl 1999 habe ich unseren Wahlkampf koordiniert. Während meines Studiums in Paris habe ich dort die grüne Hochschulgruppe aufgebaut und den Europäischen Studentenkonvent mitorganisiert.
Durch internationale Erfahrungen geprägt, kam ich zurück in die Region Rhein-Neckar-Pfalz und begann mit der Promotion an der Universität Mannheim. Thema: Die Reformfähigkeit der Vereinten Nationen. Dort habe ich auch einen Lehrauftrag, den ich in Blockseminaren wahrnehme. Außerdem beriet ich den United Nations Development Fund for Women (Unifem), die Frauenrechtsorganisation der Vereinten Nationen, in Brüssel und Paris. Dabei ging es vor allem um die Gestaltung eines Aktionsplans, die alle Mitgliedstaaten der EU zur Teilhabe von Frauen und zur Berücksichtigung des Geschlechterverhältnisses in der Friedens- und Sicherheitspolitik verpflichtet.

Beim Interview-Termin.
Bis zu meiner Wahl arbeitete ich überdes für die Bertelsmann Stiftung in Brüssel. Dabei ging es um europäische Antworten auf die Finanz- und Wirtschaftskrise. Von 2000 bis 2005 kämpfte ich bei der Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen für eine Verankerung der Frauenrechte weltweit, gegen rückwärts gewandte Traditionalisten und religiöse Fundamentalisten aller Couleur. In diesem Sinne habe ich dann auch die Kampagne für eine starke Antidiskriminierungsrichtlinie der EU im Mai 2008 mit ins Leben gerufen.
Beim Grünen Zukunftskongress koordinierte ich die Diskussion zur Europapolitik und war Mitglied der Friedens- und Sicherheitspolitischen Kommission der Bundespartei. Meine Erfahrung brachte ich überdies als Mitglied der Autorengruppe für das grüne Europawahlprogramm ein. Als Ko-Autorin fungierte ich bei einer Studie zur Eu-Menschenrechtspolitik in den Vereinten Nationen und war wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem Projekt über "EU in the world: from vision to action" in Oxford.
Außerdem bin ich ausgebildete Mediatorin, so dass ich auch in Sachen ziviler Konfliktbewältigung genau weiß, wovon ich rede und was Sache ist.
Fremdsprachen: Fließend spreche ich Französisch, Englisch und Spanisch und in Hebräisch habe ich Grundkenntnisse.
Im Interview mit ZEIT online weiter
Die Badische Zeitung über junge KandidatInnen der Europawahl weiter
Portrait in der Rhein-Neckar-Zeitung weiter
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